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Früherer Vize-Landeschef Pinkwart wechselt in Wissenschaft

Siegen (dpa/lnw)

Ex-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart kehrt dem Parlament den Rücken und geht zurück in die Wissenschaft. Auf ihn wartet ein Lehrstuhl an der Uni Siegen.

Von dpa

Andreas Pinkwart (FDP), damals Wirtschaftsminister in Nordrhein-Westfalen. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Der frühere nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) wird sich aus dem Landtag zurückziehen und in die Wissenschaft zurückkehren. Zum Ende des Jahres werde er sein Mandat niederlegen und im Januar seine Professur für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Siegen wieder aufnehmen. Das bestätigte die NRW-Landtagsfraktion der FDP am Dienstag. Zuvor hatten die «Siegener Zeitung» und die «Rheinische Post» darüber berichtet.

Pinkwart (62) werde seine Professur für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Siegen mit Wirkung zum 1. Januar 2023 wieder aufzunehmen. Sein Landtagsmandat und die damit verbundenen Sprecherfunktionen werde er zum Jahreswechsel niederlegen.

«Die FDP-Faktion verliert mit Andreas Pinkwart einen erfahrenen Landespolitiker; die Uni Siegen gewinnt mit ihm einen erfahrenen Wissenschaftler», so FDP-Fraktionschef Henning Höne. Für Pinkwart werde Susanne Schneider aus Schwerte im Kreis Unna in das Parlament nachrücken. Schneider habe bereits von 2012 bis 2022 dem Landtag angehört.An der Universität Siegen hatte Pinkwart bereits von 1998 an eine Professur für BWL inne. Während seiner Zeit als Wissenschafts- und Forschungsminister sowie stellvertretender Ministerpräsident von NRW war er beurlaubt. Die Posten hatte er bis 2010. Von 2011 bis 2017 war er Professor und Rektor der Handelshochschule Leipzig. 2017 war er als Wirtschafts-, Digitalisierungs- und Energieminister in die Landesregierung zurückgekehrt. Das Amt hatte er bis Juni 2022 inne.

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