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Gericht: Grünes Licht für Stromleitung am Rhein

Krefeld/Leipzig (dpa/lnw)

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion darf die Höchstspannungsleitung von Wesel nach Osterath bei Düsseldorf zu Ende bauen. Das Bundesverwaltungsgericht wies am Donnerstag eine Klage der Stadt Krefeld gegen ein Teilstück der Trasse ab, wie das Gericht mitteilte. Amprion will ab Mitte Oktober die noch fehlenden drei Strommasten errichten und die Stromseile montieren.

Von dpa

Eine Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in ihren Händen. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Die 380-Kilovolt-Leitung zwischen den Umspannanlagen in Wesel und Osterath soll die Übertragungskapazität im nördlichen Rheinland erhöhen. Amprion nennt das Vorhaben einen wichtigen Meilenstein für die Umsetzung der Energiewende in Deutschland.

Das Projekt zieht sich seit Jahren hin. Amprion hatte die Bauarbeiten 2012 gestartet. Das Bundesverwaltungsgericht erklärte 2013 einen ersten Planfeststellungsbeschluss für den 7,3 Kilometer langen Abschnitt in Krefeld für rechtswidrig, weil keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt worden war. Das wurde bis 2019 nachgeholt. Auch gegen den erneuten Planfeststellungsbeschluss klagte die Stadt Krefeld - diesmal erfolglos.

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