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Heinsberg bleibt in CDU-Händen: Wilfried Oellers gewinnt

Heinsberg (dpa/lnw)

Der Kreis Heinsberg war von Corona-Pandemie und Hochwasser stark betroffen. Politisch hat sich aber in dem Kreis an der niederländischen Grenze nichts geändert: Wilfried Oellers (CDU) erzielte bei der Bundestagswahl am Sonntag das Direktmandat mit 39,7 Prozent der Stimmen. Der 46 Jahre alte Rechtsanwalt vertritt Heinsberg seit 2013 als direkt gewählter Kandidat im Bundestag. 2017 erhielt er 45,6 Prozent der Erststimmen. Das Direktmandat ging seit den ersten Bundestagswahlen 1949 durchgehend an die CDU.

Von dpa

Wilfried Oellers (CDU/CSU) spricht. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Für die SPD kandidierte Norbert Spinrath, der bis 2017 bereits eine Wahlperiode im Bundestag war. Der 64-jährige Polizeibeamte war in der Vergangenheit unter anderem Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei. 2017 hatte er 28,0 Prozent der Erststimmen erhalten - diesmal sind es 25,9 Prozent.

Mit Beginn der Corona-Pandemie 2020 hatte der Kreis - und dort besonders die Kleinstadt Gangelt - besonders viele Corona-Fälle. Mehrere Kommunen waren zudem auch von dem Hochwasser im Juli 2021 betroffen.

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