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Hotels im Aufschwung, aber Vor-Corona-Niveau noch weit weg

Düsseldorf (dpa/lnw)

Hotels, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe in Nordrhein-Westfalen haben im November deutlich mehr Gäste begrüßt, aber noch längst nicht so viele wie vor der Corona-Krise. Der Branche geht es nach wie vor schlecht.

Von dpa

Schilder weisen auf die Abstand- und Hygieneregeln in der Jugendherberge Emden hin. Foto: dpa | Sina Schuldt

Im November verbuchten Hotels 3,3 Millionen Übernachtungen und damit fast das Dreifache wie im Vorjahresmonat (1,3 Millionen), wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte. Im November 2019 wiederum - vor Ausbruch der Pandemie - waren es 4,4 Millionen Übernachtungen gewesen. Verglichen mit dieser Zahl muss das Gastgewerbe also noch Einbußen von einem Viertel verkraften. Es geht nicht nur um Hotels, sondern auch um Jugendherbergen, Campingplätze und Ferienwohnungen.

Ein Sprecher des Gastgewerbe-Verbandes Dehoga wertete die Zahlen zurückhaltend. Das Geschäftsniveau im November 2020 sei wegen der damaligen strengen Beschränkungen im Gastgewerbe sehr niedrig gewesen, daher eigne sich dieser Monat als Vergleich nur bedingt.

Wie schlecht es der Branche noch immer gehe, verdeutlichten andere Zahlen des Statistikamtes, so der Sprecher. In den ersten elf Monaten 2021 verbuchten die Beherbergungsbetriebe laut der Behörde IT.NRW 45 Prozent weniger Übernachtungen als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. «Das Ende der Talfahrt ist auch im neuen Jahr erst dann absehbar, wenn es wieder mehr Messen, Tagungen und Großveranstaltungen gibt.» Der Geschäftstourismus sei sehr wichtig.

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