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Hype um Pop-Its-Spielzeuge erreicht die Grundschulen

Bielefeld (dpa)

Die seit Monaten große Beliebtheit sogenannter Pop-Its hat eine Diskussion über eine Nutzung der Spielzeuge auch im schulischen Alltag ausgelöst. Die bunten Silikonformen sind besonders unter Grundschülern sehr gefragt. Im schulischen Kontext seien es die Lehrkräfte, «die durch einen reflektierten Einsatz sinnvolle Varianten für den Umgang mit Pop-Its suchen und finden», sagte Bildungsforscherin Sabine Martschinke vom Grundschulverband auf dpa-Anfrage. Es gebe Chancen, aber auch Skepsis und Vorbehalte. Pop-Its haben kleine Noppen, die sich mit den Fingern umstülpen lassen und dabei ein Plopp-Geräusch machen.

Von dpa

In einem Klassenzimmer einer Grundschule stellt ein Kind ein Pop-Its in einem Ständer mit Spielkarten. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Als Belohnung für gute Mitarbeit spreche nichts gegen eine kurze Plopper-Spielzeit, erklärte die Marburger Professorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie, Hanna Christiansen. Von einem pädagogischen oder therapeutische Mehrwert gehe sie aber nicht aus. Eine Bielefelder Grundschullehrerin, die Pop-Its in ihrer dritten Klasse zur Leseförderung einsetzt, berichtet von positiven Erfahrungen. Eine Kollegin aus Lüdenscheid bezeichnet die Pop-Its hingegen als ablenkend und störend.

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