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Ikone Dietz sorgt sich um MSV Duisburg: «Tut sehr weh»

Duisburg (dpa/lnw)

Bernard Dietz, Vereinsikone des MSV Duisburg, ist angesichts der sportlichen Talfahrt des Fußball-Drittligisten in großer Sorge um den Traditionsclub. «Der MSV Duisburg gibt ein trauriges Bild ab. Es tut sehr weh, ich mache mir Sorgen um den Verein», sagte Dietz der «WAZ» (Freitag). Der MSV hatte am Mittwoch beim 0:5 gegen Tabellenführer 1. FC Magdeburg seine höchste Saisonniederlage kassiert, rangiert in der Abstiegszone und muss den ersten Absturz der Vereinsgeschichte in die viertklassige Regionalliga West befürchten.

Von dpa

Bernard Dietz. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Auch unter Trainer Hagen Schmidt, der Mitte Oktober den glücklosen Vorgänger Pavel Dotchev abgelöst hatte, blieb die erhoffte Trendwende aus. Am vergangenen Samstag unterlag Duisburg dem 1. FC Saarbrücken 3:4. «Neun Gegentore in zwei Heimspielen sind einfach zu viel», meinte Dietz.

Der 73 Jahre alte Dietz, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft beim EM-Titelgewinn 1980, absolvierte früher 394 Bundesligapartien für den MSV, arbeitete anschließend unter anderem als Trainer und war bis 2019 im Vorstand des MSV engagiert. «Die Mannschaft muss langsam zeigen, dass sie tatsächlich das Zeug hat, um in der 3. Liga zu bestehen. Denn der Verein darf nicht absteigen», befand Dietz. In den vergangenen Jahren hatte er häufiger die Entwicklung bei dem Duisburger Club kritisiert. Sein nächstes Ligaspiel bestreitet der MSV am Samstag (14.00 Uhr) beim SV Wehen Wiesbaden.

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