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Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen bei 5,1 Prozent

Düsseldorf (dpa/lnw)

Wer tanken fährt oder seine Stromrechnung bezahlen muss, könnte schlechte Laune bekommen. Denn die Inflation sorgt weiter für hohe Kosten. Einzig Klamotten könnten etwas günstiger sein.

Von dpa

Eurobanknoten liegen auf einem Tisch (gestellte Aufnahme). Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Um den Alltag zu finanzieren, müssen die Bürger in Nordrhein-Westfalen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Inflationsrate lag in Nordrhein-Westfalen im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 5,1 Prozent, wie das Landesstatistikamt am Montag in Düsseldorf mitteilte. Noch vor einem Jahr hatte die NRW-Inflationsrate nur bei 1,0 Prozent gelegen. Danach ging es immer weiter nach oben, im Dezember 2020 lag der Wert bei 5,2 Prozent und damit sogar etwas höher als derzeit.

Vor allem Heizöl (plus 35,6 Prozent), Strom (17,1 Prozent) und Tanken (Diesel 26,1 Prozent; Benzin 21 Prozent) wurden binnen 12 Monaten deutlich teurer. Auch bei Gemüse (9,3 Prozent), Molkereiprodukten (6,4 Prozent) und Brot (6,1 Prozent) zogen die Preise an, genau wie bei Fleisch, Fisch und Obst. Nettokaltmieten verteuerten sich den Angaben zufolge im Schnitt um 1,4 Prozent, was ein vergleichsweise niedriger Preisaufschlag war.

Nur wenige Produktgruppen verbilligten sich in der Kostentabelle. So waren Klamotten günstiger zu haben: Für Damenkleidung errechneten die Statistiker ein Preisminus von 4,3 Prozent und für Herrenkleidung von 1,1 Prozent.

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