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Jens Spahn holt Direktmandat im westlichen Münsterland

Steinfurt (dpa)

Jens Spahn (CDU) hat sich erneut das Direktmandat im Wahlkreis Steinfurt I/Borken I gesichert. Der amtierende Bundesgesundheitsminister kommt nach Auszählung aller Bezirke bei der Bundestagswahl auf 40 Prozent der Stimmen. Damit liegt er deutlich vor seiner Mitbewerberin von der SPD, Sarah Lahrkamp, die auf 28,3 Prozent der Stimmen kommt. Das geht aus vorläufigen Angaben des Landeswahlleiters vom Sonntagabend hervor.

Von dpa

Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, spricht. Foto: Michael Kappeler/dpa

Der 41 Jahre alte Spahn ist seit 2018 Minister im Kabinett von Angela Merkel (CDU) und gilt neben Lothar Wieler, Chef des Robert Koch-Instituts (RKI), als das Gesicht der Corona-Pandemie. Der Bankkaufmann und Politikwissenschaftler wuchs in Ahaus an der Grenze zu den Niederlanden auf. 2017 hatte sich Spahn mit 51,3 Prozent der Stimmen durchgesetzt. Für den Wahlkreis im westlichen Münsterland sitzt er seit 2002 im Bundestag.

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