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Kutschaty fordert strengere Kontrollen von Corona-Regeln

Bielefeld (dpa/lnw)

SPD-Landesparteichef Thomas Kutschaty hat eine strengere Überprüfung der Kontrollpflichten von Veranstaltern und Gastronomen zur Einhaltung der Corona-Regeln gefordert. «Die 2G-Regel bringt nur etwas, wenn deren Einhaltung auch ausreichend kontrolliert wird», sagte Kutschaty dem Online-Portal der Zeitung «Neue Westfälische» in Bielefeld.

Von dpa

Thomas Kutschaty (SPD) spricht. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Der Oppositionsführer sieht in dieser Beziehung auch die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen in der Pflicht. Sie müsse die kommunalen Ordnungsämter stärker dabei unterstützen, die Kontrollpflicht für Veranstalter und Betreiber besser zu überprüfen. «Bisher wird mit den Kontrollen viel zu lax umgegangen. Ich wundere mich, wer offenbar mit dem bloßen Auge einen QR-Code scannen kann», sagte er. «Ich erwarte von der Landesregierung jetzt ein Konzept, wie sie das umsetzen will.»

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hatte am Dienstag für Ungeimpfte von der kommenden Woche an erhebliche Einschränkungen angekündigt. Im Freizeitbereich sollen demnach flächendeckend Zugangsbeschränkungen für Erwachsene eingeführt werden, die nicht gegen das Coronavirus geimpft oder davon genesen sind. Die 2G-Regel soll unter anderem für die Gastronomie, Weihnachtsmärkte sowie Fußball- und andere Sportgroßveranstaltungen gelten. Wüst wird an diesem Mittwoch den Landtag in einer Sondersitzung über die geplanten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen unterrichten.

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