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Landeswahlleiter ruft Bürger in NRW zur Bundestagswahl auf

Düsseldorf (dpa/lnw)

Vor der Bundestagswahl am Sonntag hat Landeswahlleiter Wolfgang Schellen die 12,9 Millionen Wahlberechtigten Nordrhein-Westfalens aufgerufen, ihr Recht auch wahrzunehmen. «Nur wer zur Wahl geht, bestimmt mit, wer in den neuen Bundestag einzieht und in den kommenden vier Jahren im Bund regiert», betonte er am Freitag in Düsseldorf. Die Wahlräume werden von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein.

Von dpa

Wolfgang Schellen, Landeswahlleiter von Nordrhein-Westfalen. Foto: -/Innenministerium NRW/dpa/Archivbild

Schellen erklärte nochmals die Grundvoraussetzungen: Wer ins Wahllokal geht, sollte neben seinem Ausweis sicherheitshalber auch die Wahlbenachrichtigung mitbringen - letztere ist aber nicht zwingend. Auch, wer die rechtzeitige Absendung von Briefwahlunterlagen verpasst hat, kann mit diesen Unterlagen noch ins Wahllokal kommen. Die Adresse steht auf der Wahlbenachrichtigung.

Auf dem 66 Zentimeter langen Wahlzettel können mit zwei Kreuzen Erst- und Zweitstimme für das Direktmandat und eine Landesliste der Parteien vergeben werden. Die anschließende Auszählung der Stimmen ist öffentlich. In einigen Wahlräumen und Briefwahlbezirken wird eine repräsentative Wahlstatistik erhoben. «Selbstverständlich ist sichergestellt, dass das Wahlgeheimnis ausnahmslos gewahrt wird», betonte der Landeswahlleiter.

In vielen Wahlbezirken befragten Mitarbeiter von Meinungsforschungsinstituten Wähler nach ihrer Entscheidung an der Urne. «Die Teilnahme an dieser Befragung ist freiwillig», erläuterte Schellen. «Sie darf nicht zur Behinderung oder Beeinflussung des Wahlablaufs führen.» Mit den Ergebnissen werden Prognosen und Hochrechnungen erstellt.

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