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Lunemann neuer Chef des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe

Münster (dpa/lnw)

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat von diesem Sommer an einen neuen Direktor. Der bisherige LWL-Kämmerer Georg Lunemann (CDU) wurde am Donnerstag in Münster mit großer Mehrheit der Abgeordneten der Landschaftsversammlung zum Chef der rund 18.000 Beschäftigten im Kommunalverband gewählt, wie es in einer Mitteilung hieß. Die schwarz-grüne Mehrheit im Westfalen-Parlament hatte den Vertrag seines Vorgängers Matthias Löb (SPD) nicht verlängern wollen. Der Münsterländer Lunemann tritt sein neues Amt an der LWL-Spitze am 1. Juli an.

Von dpa

Der LWL verwaltet 2022 einen Etat von 3,68 Milliarden Euro und betreibt als Kommunalverband 35 Förderschulen, 21 psychiatrische Kliniken, Pflegezentren, Wohnverbünde und 18 Museen. Insgesamt hat die Landschaftsversammlung, das sogenannte Westfalen-Parlament, 125 Mitglieder. Bis 2020 hatten SPD und CDU zusammengearbeitet, seit einem Jahr haben Grüne und CDU sich zusammengetan.

Nach seiner Wahl betonte der 54-jährige Lunemann laut Mitteilung, der LWL müsse für die Bürger und Bürgerinnen verlässlich, fortschrittlich und vorbildlich sein. So müssten die Corona-Folgen gemeistert und die Digitalisierung weitergetrieben werden. Auch beim Klimaschutz müsse der LWL Vorbild sein. Er schaue mit Respekt und Vorfreude auf die neue Aufgabe. Der studierte Betriebswirt ist seit 1998 in verschiedenen Positionen beim LWL tätig, zuletzt als Leiter der Finanzabteilung.

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