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Matthäus und Hamann zeigen Respekt für Eberl-Rückzug

Berlin (dpa)

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat sich überrascht vom Rückzug des langjährigen Sportchefs Max Eberl bei Borussia Mönchengladbach gezeigt, aber auch Verständnis geäußert. Dem TV-Sender Sky sagte Matthäus, man müsse dies akzeptieren und respektieren. «Er hat Wahnsinniges geleistet für die Borussia in verschiedenen Positionen», fügte der einstige Gladbach-Profi hinzu. Dafür gebühre Eberl Dank. Der 48-Jährige hatte am Freitag in einer Pressekonferenz unter Tränen seinen sofortigen Abschied vom Tabellen-Zwölften erklärt und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt angegeben.

Von dpa

Max Eberl steht vor einem Spiel auf dem Platz. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Auf Eberl sei viel eingebrochen, erklärte Matthäus unter Verweis auf die derzeit schwierige sportliche Situation. Der zu Saisonbeginn gekommene Trainer Adi Hütter und Eberl seien angezählt worden. «Wir haben alle einen Traumberuf. Aber auch der hat seine Schattenzeiten. Die richtigen Entscheidungen zu treffen, dauernd unter Beobachtung zu stehen. Das kenne ich aus eigener Erfahrung - auch als Privatmensch», sagte der 60-jährige Matthäus.

Auch der ebenfalls als Sky-Experte tätige Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann äußerte Respekt und erklärte, man müsse den Hut vor Eberl ziehen, wie offen er mit dem Thema umgegangen sei. «Ich kenne Max seit 40 Jahren, habe als Zehnjähriger gegen ihn gespielt. Max war immer ein Kämpfer», sagte Hamann. «Wir verlieren heute - auf Zeit - nicht nur einen hervorragenden Manager, sondern auch hervorragenden Mensch», fügte der 48-Jährige hinzu.

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