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Museums-Tournee mit Schiff: Tinguely-Werke in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (dpa)

Der Schweizer Bildhauer Jean Tinguely schuf verspielte Maschinen mit Musik und Bewegung. 30 Jahre nach seinem Tod feiert das Tinguely-Museum den Meister im Sommer mit einer Schiffsreise. Erste Station der «MS Evolutie» ist Gelsenkirchen.

Von dpa

Ein umgebautes Binnenschiff mit Werken des Schweizer Künstlers Jean Tinguely (1925-1991) ist seit Montag in Deutschland zu bestaunen. Erste Station auf seiner Tournee entlang wichtiger Stationen des Künstlers ist Gelsenkirchen, wo Tinguely bewegliche Wandobjekte für das 1959 eröffnete Musiktheater geschaffen hatte.

Blickfang auf dem Schiffsdeck der «MS Evolutie» ist die Brunnenskulptur «Schwimmwasserplastik», die normalerweise vor dem Museum Tinguely in Basel montiert ist. Aus beweglichen Düsen spritzt sie fortlaufend Wasserfontänen in alle möglichen Richtungen. In Gelsenkirchen hat das Schiff - wie an allen Haltepunkten - für zwei Tage festgemacht.

Anlass für die Tournee ist das 25-jährige Bestehen des Museums. Start war am 27. Juni in Basel. Mehrtägige Aufenthalte gab es bereits unter anderem in Paris, Antwerpen und Amsterdam. In Nordrhein-Westfalen sind vier Stopps vorgesehen (Gelsenkirchen, Duisburg, Krefeld, Düsseldorf), bevor es über Koblenz, Frankfurt und Mannheim wieder zurück in die Schweiz geht. Tinguely ist bekannt für Skulpturen, die sich bewegen und mitunter auch Geräusche machen.

Im Laderaum des zu einem Veranstaltungsschiff umgebauten Binnenfrachters gibt es eine kleine Ausstellung über das Werk Tinguelys. Modelle seiner sogenannten kinetischen Werke sind in Aktion zu sehen. Neben der Ausstellung an Bord und Workshops, die dort angeboten werden, bringt das Museum auch drei Performances mit. Sie werden in Gelsenkirchen im Musiktheater aufgeführt.

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