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Nach Ausschreitungen: Geldstrafen für Essen und Münster

Münster (dpa)

Rot-Weiss Essen und der SC Preußen Münster sind nach Fan-Ausschreitungen und dem Einsatz von Pyrotechnik im Regionalliga-Duell der beiden Vereine vom Sportgericht des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) zu Geldstrafen verurteilt worden. RWE muss 5000 Euro für den Einsatz von Pyrotechnik und Krawalle bezahlen, die Preußen 1500 Euro wegen Pyro-Vergehen, wie beide Clubs am Mittwoch mitteilten.

Von dpa

Die Essener Fans zünden während einer Partie Bengalos. Foto: Maik Hölter/Team2sportphoto/dpa/Archivbild

Nach der Partie am 14. September, die Essen mit 3:2 gewann, war es im Preußenstadion zu Ausschreitungen gekommen, bei denen 30 Menschen verletzt wurden und zum Teil im Krankenhaus behandelt werden mussten.

«Die Geldstrafen in der genannten Höhe werden als tat- und schuldangemessen erachtet, trotz der Tatsache, dass beide Vereine in der Vergangenheit in ähnlicher Weise auffällig geworden sind», heißt es in der Urteilsbegründung. «Die Bemühungen der Vereine sowie das vorhandene Problembewusstsein wurden dabei ebenso strafmildernd gesehen wie die erfolgten Geständnisse.»

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