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Nach Hochwasser: Uni Siegen erforscht Krisenkommunikation

Siegen (dpa/lnw)

Nach der Hochwasser-Katastrophe im Juli entwickelt die Universität Siegen Konzepte für stabilere Informations- und Kommunikationsstrukturen. Das von dem Bundesforschungsministerium geförderte Projekt solle zur Aufarbeitung der Katastrophe beitragen, teilte die Universität am Donnerstag mit. «Ziel ist es, Risikovorhersagen, Krisenkommunikation und Katastrophenmanagement bei der Bewältigung von Extremwetterlagen zu verbessern», erklärte die Universität. An dem Projekt sind mehrere Hochschulen beteiligt. Die Leitung hat das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH). Nach dem dramatischen Hochwasser im Sommer war die Krisenkommunikation heftig kritisiert worden.

Von dpa

Ein Team aus der Siegener Medienwissenschaft soll nun die Kommunikation rund um das Hochwasser untersuchen. Die Katastrophe scheine so schnell und mit solcher Wucht eingetreten zu sein, dass für Präventions- und Rettungsmaßnahmen weder Zeit noch Raum geblieben sei, erklärte der Medienforscher Prof. Gebhard Rusch. «In den Überflutungsgebieten wurden praktisch alle bodengestützten Kommunikationsinfrastrukturen - zum Beispiel Telefonnetze, und selbst der Behördenfunk - nachhaltig zerstört», teilte die Uni mit.

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