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AR-Biennale

Nur mit Smartphone zu sehen: AR-Kunst als «Weltpremiere»

Düsseldorf

Keine Kunstobjekte real zum Anfassen, sondern nur auf dem Smartphone oder Tablet sichtbar: Das NRW-Forum Düsseldorf richtet von diesem Sonntag an «die weltweit erste AR-Biennale» mit 19 internationalen Künstlern aus.

Von dpa

Foto: picture alliance/dpa | Malte Krudewig

 AR steht für Augmented Reality - digitale Realitätserweiterung - und gehört laut Veranstalter zu den «spannendsten aktuellen Darstellungsformen für zeitgenössische Kunst.» In Ehrenhof und Hofgarten nahe des NRW-Forums startet das Projekt, weitere Arbeiten sollen in Köln und Essen zu sehen sein.

Wer das «weltweit einzigartige» Projekt mit dem digitalen Skulpturenpark erkunden möchte, braucht ein Smartphone oder Tablet - und eine spezielle App. Mit dieser App «AR Biennale» werden digitale Kunstwerke in die reale Umwelt eingefügt und auf dem Endgerät sichtbar - und nur dort. Ohne das Endgerät sieht der Besucher: nichts.

Ein Mann betrachtet mithilfe der App «AR Biennale» ein Kunstwerk des Künstlers Tim Berresheim. Das NRW-Forum Düsseldorf richtet von diesem Sonntag an «die weltweit erste AR-Biennale» mit 19 internationalen Künstlern aus Foto: picture alliance/dpa | Malte Krudewig

«Die erweiterte Realität ist hybrid, neuartig und sehr künstlerisch. Physikalische Grenzen werden aufgehoben und man sieht Dinge, die real nicht existieren könnten», schilderte Alain Bieber, Künstlerischer Leiter des NRW-Forums und Kurator der ersten Ausgabe. Viele Künstlerinnen und Künstler entwickelten derzeit solche innovativen AR-Werke. Im Rahmen einer Biennale werde ihnen erstmals eine Plattform geboten. Zu sehen sind etwa überdimensionierte Skulpturen oder eine virtuelle Figur, die in die Sammlung des Kunstpalasts eindringt, um dort Werke zu stehlen.

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