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Prozess

OVG verhandelt Erweiterung des Trainingsgeländes des FC Köln

Münster (dpa/lnw)

Seit Jahren streiten sich in Köln eine Bürgerinitiative, Naturschützer und die Politik. Dabei geht es zwei Heiligtümer: Den 1. FC Köln und den Grüngürtel. Jetzt muss ein Gericht entscheiden.

Von dpa

Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Mit der umstrittenen Erweiterung des Trainingsgeländes des 1. FC Köln beschäftigt sich am Donnerstag (10.30 Uhr) das Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen. Die OVG-Richter in Münster müssen entscheiden, ob die Ausweitung des Vereinsgeländes in den Grüngürtel in Köln rechtlich zulässig ist. Eine Bürgerinitiative und der Naturschutzbund Nabu greifen den im Juni 2020 beschlossenen Bebauungsplan der Stadt mit dem Titel «RheinEnergieSportpark in Köln» an. Das OVG ist in dieser Frage die erste Instanz und will noch am Donnerstag eine Entscheidung verkünden.

Das Vereinsgelände mit dem Geißbockheim liegt rund fünf Kilometer vom Bundesliga-Stadion der Kölner entfernt im Grüngürtel der Stadt. Der wird von der Bevölkerung als Naherholungsgebiet genutzt. Der Fußball-Bundesligist will sein Gelände auf die Gleueler Wiese ausweiten und dort Kunstrasenplätze für den Nachwuchs und ein modernes Leistungszentrum bauen. Darum gibt es in der Domstadt seit Jahren Streit. Eine Bürgerinitiative und der Nabu beklagen, dass bei der Planung Natur- und Landschaftsschutz nur unzureichend berücksichtigt wurden.

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