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Prozess

Prozess um Frauenleiche beginnt: Angeklagter schweigt

Dortmund (dpa/lnw)

Eine 25-jährige Frau wird in Hamm nachts auf dem Heimweg überfallen und erstochen. Der Täter soll ihr von einer Disko gefolgt sein. Zu Prozessbeginn hüllt sich der Verdächtige in Schweigen.

Von dpa

Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Nach dem gewaltsamen Tod einer 25-jährigen Frau in Hamm hat am Dienstag vor dem Dortmunder Schwurgericht der Prozess begonnen. Die Staatsanwaltschaft hat einen 28 Jahre alten Mann aus Hamm wegen Mordes angeklagt. Er soll die Frau am 19. September 2019 nachts auf dem Heimweg von einer Diskothek verfolgt und schließlich überfallen und erstochen haben. Die teilweise entkleidete Leiche war am nächsten Morgen von Spaziergängern an einem Teich in Hamm gefunden worden.

An der Leiche sollen später DNA-Spuren des Verdächtigen gesichert worden sein. Außerdem wurde die Tatwaffe offenbar in der Wohnung des Mannes gefunden. Darüber hinaus soll es der Polizei gelungen sein, auf dem Mobiltelefon des 28-Jährigen zuvor gelöschte Fotos wiederherzustellen. Die Bilder zeigen angeblich die Leiche der Frau.

Zu Prozessbeginn erklärte der Verteidiger, dass der angeklagte Deutsche zu den Vorwürfen vorerst schweigen wolle. Das Gericht hat für den Prozess zunächst Verhandlungstage bis zum 10. Mai vorgesehen. Eine psychiatrische Sachverständige soll ihr Gutachten auch zu der Frage erstellen, ob der Angeklagte in der Sicherungsverwahrung untergebracht werden sollte.

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