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Razzia bei Clan: Verdacht auf Betrug bei Soforthilfe

Leverkusen (dpa/lnw)

Wegen Betrugsverdachts im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen hat die Polizei in Leverkusen drei Wohnungen und drei Geschäftsräume durchsucht. Nach dpa-Informationen gehören die vier Tatverdächtigen im Alter zwischen 20 und 28 Jahren zu einer stadtbekannten Großfamilie. Der «Leverkusener Anzeiger» hatte zuvor über den Clan-Bezug berichtet.

Von dpa

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht bei einer Kontrolle auf der Straße. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbild

Nach Angaben der Polizei wird dem Quartett vorgeworfen, in sechs Fällen im März und April 2020 Corona-Soforthilfen in Höhe von etwa 54 000 EUR zu Unrecht mit mehreren bereits abgemeldeten Gewerben beantragt zu haben. Ausgezahlt worden seien 27 000 Euro. Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten laut Mitteilung eine gestohlene Luxus-Uhr und geringe Mengen Marihuana sicher.

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