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Reul: Für Konsens bei Suche nach Laschet-Nachfolge einsetzen

Düsseldorf (dpa/lnw)

Bei der Suche nach einer Nachfolge für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet will sich Innenminister Herbert Reul (beide CDU) für einen Konsens einsetzen. Er wolle «mit aller Kraft dafür sorgen, dass es eine konsensuale Lösung gibt», sagte Reul am Sonntagabend in Düsseldorf. Er warnte davor, sich «für eine schnelle Überschrift» bei der Entscheidung unter Druck setzen zu lassen. «Es gibt überhaupt keinen Zeitdruck» sagte Reul.

Von dpa

Herbert Reul (CDU) spricht. Foto: Thomas Banneyer/dpa/Archivbild

Unionskanzlerkandidat Laschet hatte angekündigt, unabhängig vom Bundestagswahlergebnis in Berlin zu bleiben. Am Montag und Dienstag tagen der CDU-Landesvorstand und die CDU-Fraktion. Auf einem Landesparteitag am 23. Oktober soll ein neuer Landesparteichef oder eine neue Parteichefin gewählt und auch die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl geklärt werden. Als Aspiranten gelten Verkehrsminister Hendrik Wüst und Bauministerin Ina Scharrenbach. Wüst könnte anders als Scharrenbach auch schon als NRW-Übergangsministerpräsident gewählt werden, da er das in der NRW-Verfassung vorgesehene Landtagsmandat besitzt.

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