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Reul zu möglicher Lützerath-Räumung: «Bleibt uns keine Wahl»

Düsseldorf/Erkelenz (dpa)

Kurz vor einer möglichen Räumung des besetzten Dorfes Lützerath schaut NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bereits auf die eventuell folgende Diskussion über den entsprechenden Polizeieinsatz. Er hoffe, dass «das Ganze» nachher nicht «wie immer» in eine Debatte ausarte, ob die Polizei das habe tun müssen, sagte Reul am Montag im ZDF-«Morgenmagazin». «Es bleibt uns keine Wahl. Wenn wir Zustände wie in anderen Staaten nicht haben wollen - dass Menschen wild auf die Straße gehen, dass Unruhen entstehen - dann müssen Regeln auch eingehalten werden», sagte er.

Von dpa

Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, spricht. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild

Der Energiekonzern RWE will das rheinische Lützerath im Westen von Nordrhein-Westfalen abreißen, um die darunter gelegene Kohle abzubauen. Boden und Häuser des von Ackerbau geprägten Ortes gehören längst RWE. In den verbliebenen Räumlichkeiten, deren einstige Bewohner weggezogen sind, wohnen nun allerdings Aktivisten, die Widerstand angekündigt haben. Daher steht wahrscheinlich bald ein großer Räumungseinsatz der Polizei bevor.

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