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Rund 200 Dosen abgelaufener Impfstoff verabreicht

Köln (dpa/lnw)

Ähnlich wie im benachbarten Köln ist auch in Leverkusen bereits abgelaufener Corona-Impfstoff an Bürger verabreicht worden. Betroffen seien 199 Impfungen am 4. und 6. Januar, teilte die Stadt am Montag mit. Wie sich herausgestellt habe, sei der Impfstoff des Herstellers Moderna zu diesem Zeitpunkt schon zwei, beziehungsweise vier Tage abgelaufen gewesen. Die Panne sei am Freitag bei der Überprüfung einer Impfstelle in der Innenstadt aufgefallen. «Die Ursache für die fehlerhafte Nutzung des Impfstoffs liegt in einer falschen Zuordnung des Mindesthaltbarkeitsdatums anhand des Lieferscheins, die im Rahmen der Lieferkette durch die beteiligten Dienstleister entstanden ist», erklärte die Stadt.

Von dpa

Die Mitarbeiterin eines Impfteams bereitet eine Spritze für die Corona-Impfung vor. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Medizinisch sei das abgelaufene Präparat für die Geimpften unbedenklich, betonte die Stadt. Auch sei davon auszugehen, dass es keinen Verlust bei der Wirkung gebe. Gleichwohl seien alle geimpften Personen kontaktiert worden, um ihnen einen Antikörper-Test anzubieten.

In der benachbarten Millionenstadt Köln war am Freitag bekannt geworden, dass rund um den Jahreswechsel bis zu 2000 Dosen abgelaufener Moderna-Impfstoff an Bürger verabreicht worden war. Auch dort erklärte die Stadt, dass nicht von einer gesundheitlichen Gefahr auszugehen sei.

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