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Säugling zu Tode geschüttelt: Sieben Jahre Haft für Vater

Essen (dpa/lnw) –

Ein acht Wochen altes Baby stirbt an den Folgen massiver Misshandlungen. Der Täter war der eigene Vater. Jetzt ist er verurteilt worden.

Von dpa

Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Gerichts. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Nach dem gewaltsamen Tod eines Babys aus Essen ist der Vater des Kindes am Donnerstag zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der 25 Jahre alte Angeklagte hatte im Prozess am Essener Landgericht zugegeben, den Säugling misshandelt zu haben. Die Ärzte hatten ein schweres Schädelhirntrauma mit massiven Blutungen festgestellt. Der Schädel und viele weitere Knochen waren gebrochen.

Der kleine Junge war zehn Tage nach der Tat im Krankenhaus gestorben. Er wurde acht Wochen alt. Im Prozess am Essener Landgericht hatte der aus Nigeria stammende Angeklagte von Überforderung gesprochen. Die Mutter des Babys war zur Tatzeit nicht zu Hause.

In einer von Verteidiger Nikolai Odebralski verlesenen Erklärung hatte es geheißen: «Ich habe als Mensch und Vater schrecklich versagt. Mein Kind ist tot – und ich bin schuld.» Was genau passiert ist, hatte der Angeklagte nicht gesagt. Das Urteil lautet auf Totschlag.

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