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Scheibe an Lauterbachs Büro in Silvesternacht eingeschlagen

Köln (dpa)

Der Gesundheitsminister tippt auf Impfgegner und Corona-Leugner als Täter. Denn es ist nicht die erste Attacke auf das Büro. Der Staatsschutz ermittelt.

Von dpa

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbild

In der Silvesternacht ist die Scheibe des Kölner Wahlkreisbüros von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) beschädigt worden. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise auf die Täter gebe es aber noch nicht, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Zuvor hatte der Kölner «Express» über die Attacke berichtet.

Lauterbach sagte am Neujahrstag der Deutschen Presse-Agentur, wegen vorangegangener Sachbeschädigungen mit Parolen und entsprechender Drohmails gehe er davon aus, dass die erneute Attacke auf sein Büro aus den Reihen radikalisierter Impfgegner und Corona-Leugner heraus verübt wurde.

«Diese Menschen repräsentieren nicht die Gesellschaft, wo ja wirklich der überwältigende Teil zusammenhält und versucht, alles gegen die Pandemie zu tun», sagte der Minister. «Sie repräsentieren eine ganz kleine Splittergruppe, die selbstgerecht glaubt, hier einen anderen Weg gehen zu müssen und die sich dabei verrannt hat. Das ist einfach nur traurig.»

Am 10. Dezember war das Büro mit Parolen wie «Krankheitsminister», «Mörder» und «Psycho Lauterbach» beschmiert worden. Wann genau in der Jahreswechselnacht das mehr als faustgroße Loch in die Scheibe des Ladenlokals geschlagen worden war, sei unklar, hieß es aus dem SPD-Ortsverein.

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