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Ski und Rodel: NRW-Wintersportgebiete melden Ansturm

Essen (dpa/lnw)

Das Winterwetter lockt nach ergiebigen Schneefällen viele Menschen in die nordrhein-westfälischen Skiregionen. Zum Teil gab es 20 Zentimeter Neuschnee, die Bedingungen sind sehr gut. Die Liftanlagen rund um Winterberg sind jedoch «so gut wie ausgebucht».

Von dpa

Die Sitzbänke an einem Sportplatz in Bielefeld sind mit Schnee bedeckt. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Die ergiebigen Schneefälle der vergangenen Tage haben die Wintersportverhältnisse in den nordrhein-westfälischen Mittelgebirgen schlagartig verbessert. Noch am Mittwoch schlängelten sich nach dem Wärmeeinbruch weiße Schneebänder durch die grüne Hügellandschaft, am Freitag schon meldeten die Regionen unisono: Ski und Rodel gut! Rund 20 Zentimeter Neuschnee gab es im Bergland in den vergangenen 48 Stunden.

Die zahlreichen Skigebiete rund um Winterberg im Sauerland sowie im Siegerland und in der Eifelregion rechnen daher am letzten Ferien-Wochenende vor dem Schulstart am Montag mit einem großen Besucheransturm. Allerdings müssen die Gäste einiges beim Ski oder Snowboardfahren beachten: Meist gilt die 2G-Regel, nur Geimpfte und Genesene dürfen die Liftanlagen nutzen. Interessierte sollten sich zuvor auf den entsprechenden Internet-Seiten informieren. Kontrolliert werden die Corona-Regeln stichprobenartig durch die Ordnungsämter, generell bei der Ticketbuchung oder beim Einlösen der Ticktet-Vouchers vor Ort.

Das größte NRW-Skigebiet, das Skiliftkarussell Winterberg, verfügt inklusive einiger Anlagen in der näheren Umgebung über insgesamt 32 Lifte. 25 davon waren am Freitag in Betrieb. Nach dem Ausverkauf am Freitag gab es auch für Samstag keine Karten mehr. Das gesamte Wochenende sei «so gut wie ausgebucht», sagte die Pressesprecherin der Wintersport-Arena, Susanne Schulten, der Deutschen Presse-Agentur.

Ihr dringender Appell an alle Wintersportfans lautet, nicht auf ein Schlupfloch zu hoffen. «Bitte besorgen Sie sich vorher ein Online-Ticket.» Ohne Skipass anzureisen, mache keinen Sinn, so Schulten weiter. Den übrigen Schneefans und Familien riet sie, abseits der bekannten Hotspots in die umliegenden Wälder und Berge zu gehen, beispielsweise zum Rodeln oder Wandern. «Mit dem Schlitten oder auf der Plastiktüte einen Hang herunter zu rodeln, das geht überall wo Schnee liegt.»

Die Wetteraussichten für NRW versprechen, dass es im Bergland frostig bleibt und vereinzelt weiter schneit. Sonnige Abschnitte sind eher selten. In der Nacht zu Samstag kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) auch in tieferen Lagen wegen überfrierender Nässe glatt auf den Straßen werden. Teils gibt es weitere Schnee-, Schneeregen oder Regenschauer. Der Samstag startet vereinzelt mit etwas Schnee, bevor er am Nachmittag auch in höheren Lagen in Schneeregen oder Regen übergehen könnte. In den Nächten zum Sonntag und Montag herrscht im höheren Bergland leichter Frost. Weiter sei Vorsicht bei überfrierender Nässe oder Neuschnee geboten, so der DWD. Auch der Wind nehme zu. In der Nacht zum Sonntag sind starke bis stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde möglich. Im Laufe des Sonntags lässt der Wind dann wieder nach.

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