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Gedenkstätten

Soldaten reinigen Kriegsgräberstätte

Bonn (dpa/lnw)

Bundeswehrsoldaten haben in Bonn zur Vorbereitung des Volkstrauertages zehn Tage lang eine Kriegsgräberstätte mit 1800 Gedenksteinen und Grabplatten gereinigt. Die Soldatinnen und Soldaten richteten unter anderem schiefe Steine und Kreuze neu aus und befreiten sie von Moos- und Flechtenbewuchs, wie eine Sprecherin der Stadt Bonn berichtete. Auf dem Bonner Nordfriedhof liegen den Angaben zufolge nicht nur Soldaten begraben, sondern auch Opfer des Bombenkriegs, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene.

Von dpa

Soldaten der Bundeswehr setzten einen gereinigten Grabstein wieder ein. Foto: Oliver Berg/dpa

Oberbürgermeisterin Katja Dörner (Grüne) bedankte sich vor Ort für das Engagement der Soldaten. «In Zeiten, in denen Krieg innerhalb Europas herrscht, ist es wichtiger denn je, für Frieden und Freiheit einzustehen und an die furchtbaren Geschehen vergangener Kriege zu erinnern», sagte sie.

Generalleutnant Martin Schelleis erklärte: «Die schiere Anzahl an Toten des letzten Weltkriegs ist unvorstellbar. Besonders an einem Ort wie dieser Kriegsgräberstätte auf dem Nordfriedhof mahnen uns die Toten, den Frieden zu wahren.» Um die regelmäßige Grünpflege an den Kriegsgräbern kümmert sich normalerweise das Umweltamt der Stadt Bonn.

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