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SPD-Oppositionsführer gratuliert Wüst zu Nominierung

Düsseldorf (dpa/lnw)

SPD-Oppositionsführer Thomas Kutschaty hat CDU-Landesverkehrsminister Hendrik Wüst zur Nominierung als Nachfolger Armin Laschets im Amt des Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens gratuliert. Er wolle mit Wüst im Falle von dessen Wahl durch den Landtag eine «inhaltliche Auseinandersetzung um die besten Ideen für unser Land» führen, sagte der SPD-Partei- und Fraktionschef am Dienstag in Düsseldorf.

Von dpa

Thomas Kutschaty (SPD) gibt ein Statement ab. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Die SPD werbe für einen «echten Politikwechsel» in NRW, der die Bedürfnisse der Menschen wieder in den Mittelpunkt stelle. Der Landtag sei «zu lange dem «politischen parteiinternen Scharmützel» des unionsinternen Machtkampfs in Berlin ausgeliefert gewesen, konstatierte Kutschaty. Kaum eine Debatte der letzten Monate habe nicht unter diesem Eindruck gestanden.

Wüst habe in der CDU/FDP-Regierung immer eng an der Seite Laschets gestanden, sagte der SPD-Fraktionschef. «Die Laschet-Bilanz wird auch eine Wüst-Bilanz sein.» Er sei gespannt, ob es Wüst gelingen werde, «seine Widersacher einzubinden und auch aus seinen eigenen Fehlern aus der Vergangenheit zu lernen». Die eigentliche Wahl finde dann am 15. Mai 2022 statt, wenn der Landtag neu gewählt werde. Zuvor hatte Laschet dem CDU-Landesvorstand und der Landtagsfraktion den 46 Jahre alten Wüst als seinen Nachfolger als Parteichef und Ministerpräsident vorgeschlagen.

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