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Landessportbund

Sport-Präsident Klett: «Sport muss Chefsache bleiben»

Duisburg (dpa/lnw)

Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen fordert von der nächsten Landesregierung die Beibehaltung eines eigenen Staatssekretärs oder einer Staatssekretärin. «Wir waren lange ein Anhängsel verschiedener Ministerien. Nun sind wir seit 2017 in der Staatskanzlei. Das war mit der Erfahrung der letzten fünf Jahre ein Riesengewinn», sagte LSB-Chef Stefan Klett der Deutschen Presse-Agentur: «Der Sport muss Chefsache bleiben.»

Von dpa

Außerdem hofft Klett, «dass das Programm zur Sportstättenförderung fortgesetzt wird und dass es eine noch bessere Koordinierung der einzelnen Ressorts gibt. Sport findet in fast allen Ministerien statt: Integration, Bildung, Jugend, Kinder, Gesundheit, Kommunales, Finanzen und eben in der Staatskanzlei. Wir würden uns wünschen, dass das noch besser miteinander vernetzt wird. Maximalforderung wäre die Idee eines eigenen Ressorts.»

Grundsätzlich sieht Klett, der dem LSB seit Januar 2020 vorsteht, den Sport in einer guten Position. «Viele Politiker aller Lager sind auf uns zu gekommen, weil sie die gesellschaftliche Relevanz des Sports erkannt haben», sagte er: «Sie haben von den Menschen gehört, welche Wichtigkeit der Sport hat und was während der Pandemie ohne ihn gefehlt hat.»

Eine Wahl-Empfehlung will Klett nicht abgeben. «Wir sind mit der Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren sehr zufrieden. Parteien, die mit uns diesen Weg weiter gehen, gehen einen guten Weg in die Zukunft», sagte er. Staatssekretärin Andrea Milz bescheinigte er gute Arbeit. «Frau Milz hat mehrere Übungsleiter-Lizenzen. Sie lebt den Sport einfach», sagte Klett: «Solche Menschen braucht es, um den Sport in der Politik zu vertreten.»

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