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Stundenlanger Einsatz: Bergung von Forst-Lkw beendet

Ratingen (dpa/lnw)

Von dpa

Einsatzkräfte der Feuerwehr in Schutzkleidung. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Nach dem Unfall eines mit 35 Tonnen Holz beladenen Lasters in einem Wald bei Ratingen hat die Feuerwehr die komplizierte Bergung beendet. Durch ein Fahrzeug eines Bergungsunternehmens und einen Holzkran wurde der in einen Bach gerutschte Lastwagen nach rund drei Stunden wieder aufgestellt, wie ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag sagte. «Das Problem war, dass es mitten im Wald war». Der 52-jährige Fahrer wurde leicht verletzt.

Er hatte sich nach dem Unfall auf einem schmalen und mit Schotter ausgelegtem Waldweg am Mittwochabend selbst aus dem Lkw befreien können und rief die Rettungskräfte. Er war eigenen Angaben zufolge beim Rangieren in einer engen Kurve abgerutscht. Der Lastwagen stürzte einen Hang in der Nähe der Bahnlinie S6 hinab und blieb in einem Bach liegen.

Mit der Bergung des Lastwagens konnte erst am Donnerstagmorgen bei Tageslicht begonnen werden, da die absehbar komplexen Bergungsarbeiten in der Nähe von Bahngleisen stattfinden mussten. Der Bahnverkehr wurde aber nicht beeinträchtigt, sagte der Feuerwehrsprecher. Nachdem der Holzkran die Baumstämme des Sattelzugs abgeladen hatte, konnte das Bergungsfahrzeug den Lkw wieder aufrichten.

Neben den engen Zufahrtswegen und der einsetzenden Dunkelheit bereitete den Einsatzkräften auch der Austritt von Kraftstoff und Hydrauliköl des Lasterkrans Mühe. Die Feuerwehr stoppte bereits am Mittwochabend den weiteren Austritt und pumpte die Tanks des Fahrzeugs leer, damit nicht noch weitere umweltschädliche Stoffe austreten konnten. Die Kraftstoffanlage des Lkw wurde laut Angaben des Sprechers nicht beschädigt. Er müsse abgeschleppt werden. Die Polizei schätzte den Schaden am Donnerstag auf rund 85 000 Euro.

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