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Thyssenkrupp mit Gewinnsprung: Hohe Rohstoffpreise dämpfen

Essen (dpa)

Von dpa

Das ThyssenKrupp Stahlwerk Schwelgern ist hell erleuchtet. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Der Industrie- und Stahlkonzern Thyssenkrupp hat seine Erholung auch im dritten Geschäftsquartal fortgesetzt. Ergebnis, Umsatz und Auftragseingang verbesserten sich im Vergleich zum pandemiebedingt schwachen Vorjahreszeitraum spürbar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. So wurden zwischen April und Ende Juni die Auftragseingänge mit 8,8 Milliarden Euro fast verdoppelt. Der Umsatz nahm um 51 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro zu.

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich auf 266 Millionen Euro. Im Vorjahr stand hier noch ein Fehlbetrag von 693 Millionen Euro zu Buche. Auch gegenüber dem Vorquartal konnte sich Thyssenkrupp hier steigern. Die operativen Zahlen beziehen sich auf das fortgeführte Geschäft, sprich ohne die im vergangenen Sommer verkaufte Aufzugssparte. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 125 Millionen Euro hängen, nach einem Verlust von 678 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahresquartal.

Dabei profitierten die Essener von einer fortgesetzten Erholung der Nachfrage sowie ihrem Sanierungsprogramm, das weiter Früchte trägt. Allerdings verhinderten hohe Rohstoffpreise in der Stahlsparte, die nur verzögert weitergereicht werden können, sowie Lieferengpässe im Automobilzuliefergeschäft ein besseres Ergebnis.

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