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Fehlbetrag

Trennung von Trainer Rose vergrößert Verlust des BVB

Dortmund (dpa)

Die Trennung von Trainer Marco Rose treibt den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund noch tiefer in die roten Zahlen. Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA teilte am Donnerstag mit, sie rechne im laufenden Geschäftsjahr 2021/22 mit einem Fehlbetrag im Konzern zwischen 25 Millionen und 29 Millionen Euro. Hintergrund sei im Wesentlichen die vorzeitige Trennung vom bisherigen Cheftrainer und seinem Team.

Von dpa

Blick auf das BVB-Logo und den Schriftzug "Echte Liebe." steht vor dem Signal-Iduna-Park in Dortmund. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Bereits Ende Februar hatte der Club nach dem Ausscheiden aus dem Europa-League-Wettbewerb seine Prognose nach unten korrigieren müssen. War bis dahin ein Fehlbetrag bis zu 17 Millionen Euro erwartet worden, wurde seitdem mit einem Minus bis zu 24 Millionen Euro gerechnet.

Laut Mitteilung einigten sich der BVB und das Trainerteam am Donnerstag über die finanziellen Inhalte der vorzeitigen Aufhebung der ursprünglich bis Ende Juni 2024 bestehenden Arbeitsverträge. Dies führe zu einer Sonderabschreibung im mittleren einstelligen Millionenbereich. Der BVB betonte, dass dem in den zwei folgenden Geschäftsjahren allerdings entsprechend geringere Abschreibungen in gleicher Höhe gegenüberstehen.

Der BVB gab vor zwei Wochen die Trennung von Rose bekannt. Der 45-Jährige war ein Jahr zuvor aus Mönchengladbach nach Dortmund gekommen. Rose belegte in der abgelaufenen Saison mit deutlichem Abstand Platz 2 hinter Bayern München. Gravierender waren aber das Vorrunden-Aus in der Champions League und das jeweils frühe Scheitern in der Europa League und im DFB-Pokal.

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