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Uniper-Mutter Fortum: Keine Neuprojekte in Russland

Espoo (dpa)

Auch der finnische Energiekonzern Fortum reagiert auf den Ukraine-Krieg. «Business as usual» sei keine Option, teilte der Mutterkonzern des deutschen MDax-Konzerns Uniper am Donnerstag bei der Vorlage der Bilanz mit. Alle neuen Investitionsprojekte in Russland seien gestoppt worden. Die Gaslieferungen liefen normal weiter.

Von dpa

Das Logo des Energieversorgers ist auf einer Pressekonferenz in der Fortum-Zentrale zu sehen. Foto: Jussi Nukari/Lehtikuva/dpa/Archivbild

Im vergangenen Jahr profitierte Fortum vor allem von gestiegenen Energiepreisen. Das Ergebnis im operativen Geschäft kletterte auf vergleichbarer Basis um 89 Prozent auf über 2,5 Milliarden Euro. Davon entfielen rund 500 Millionen auf Russland.

Ein erheblicher Teil davon kommt von der Uniper-Tochter Unipro, an der der Düsseldorfer Konzern zu 84 Prozent beteiligt ist. Außerdem stehen bei Uniper knapp eine Milliarde Euro an der auf Eis gelegten Gaspipeline Nord Stream 2 im Feuer. Fortum halte sich an alle Gesetze und Vorschriften, einschließlich Sanktionen, und bereite sich auf verschiedene Szenarien vor, teilte das Unternehmen mit.

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