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Verfügbares Jahreseinkommen stieg in NRW um 2,8 Prozent

Düsseldorf (dpa/lnw)

Das verfügbare durchschnittliche Jahreseinkommen in Nordrhein-Westfalen pro Einwohner ist 2019 rein rechnerisch auf 23.093 Euro gestiegen. Das waren im Vergleich zum Vorjahr 631 Euro oder 2,8 Prozent mehr, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag weiter mitteilte.

Von dpa

Eine Frau hält Geldscheine und Münzen in der Hand. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Mit 53.601 Euro wies Attendorn im Kreis Olpe dashöchste verfügbare Einkommen je Einwohner auf. Schalksmühle im Märkischen Kreis (37.686 Euro) und Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss (34.194 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Am unteren Ende der Skala rangierten Gelsenkirchen (17.015 Euro) und Kranenburg im Kreis Kleve (16.990 Euro). Rechnerisch kamen auf jeden Einwohner Kölns 23.339 Euro. In Düsseldorf lag das verfügbare Einkommen bei durchschnittlich 27 199 Euro.

Die höchsten Zuwächse beim verfügbaren Einkommen im Vergleich zum Jahr 2018 ermittelten die Statistiker für Straelen im Kreis Kleve (+6,7 Prozent) und die Stadt Hamm (+5,0 Prozent). Die geringsten Zuwächse erzielten Schalksmühle im Märkischen Kreis (+0,8 Prozent) und Attendorn im Kreis Olpe (−0,6 Prozent).

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker dieEinkommenssumme, die den Haushalten abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen zur Verfügung steht. Es gilt als Indikator für die lokale Kaufkraft.

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