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Wahlkampf

WDR bringt überraschten Wüst zu Flutopfern in Hagen

Hagen (dpa)

Für das TV-Format «Ausgesetzt» hat der WDR den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) zu Flutopfern in Hagen gebracht. Wüst war - wie alle Politiker in der Reihe - vorher ahnungslos, wen er wo und warum trifft.

Von dpa

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Michael Kappeler/dpa

Das Haus der Familie Fischer wurde bei der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr von Geröllmassen innen zerstört und ist bis heute unbewohnbar. Sichtlich betroffen geht Wüst in dem TV-Beitrag durch das praktisch entkernte Haus. Auf der Rückseite zeigt die Familie ihm das neue Problem: Um künftig Überschwemmungen zu vermeiden, wurde hinter dem Grundstück ein neuer Bachlauf ausgehoben. Doch laut Familie Fischer läuft das Wasser daran vorbei. Abhilfe sei schwierig - denn zuständig seien zwei verschiedene Behörden.

«Einmal die Stadt Hagen und einmal der Märkische Kreis...», sagt Wüst. Er packt sich an seine - offenbar leeren Hosentaschen - und sagt dann: «Ich gebe ihnen nachher mal meine Kontaktdaten.» Er sei ja nicht auf den Termin vorbereitet gewesen.

Der WDR hatte alle Spitzenkandidaten zur Landtagswahl «ausgesetzt»: Markus Wagner (AfD) bei einem homosexuellen Paar, Carolin Butterwegge (Linke) bei kritischen Ukrainern, Mona Neubaur (Grüne) im Führerhaus eines Lastwagen, Joachim Stamp (FDP) bei einem Öko-Bauern, Thomas Kutschaty (SPD) bei einem Handwerksbetrieb.

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