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Weitere Stromkorridore für Küsten-Windkraft

Dortmund/Osnabrück (dpa)

Die Planungen für weitere wichtige Windkraft-Stromkorridore von der Küste in Richtung Ruhrgebiet nehmen Gestalt an. Der Dortmunder Netzbetreiber Amprion stellte am Mittwoch erste Entwürfe für den sogenannten Korridor B vor. Dabei handelt es sich im Kern um zwei Trassen, die einmal von Wilhelmshaven Windstrom ins westfälische Hamm sowie vom schleswig-holsteinischen Heide Strom nach Marl im Kreis Recklinghausen transportieren sollen. In der Region zwischen den Landkreisen Cloppenburg und Osnabrück sollen sie gemeinsam geführt werden. Allerdings steht der genaue Verlauf noch nicht fest, hieß es. In Bürgerveranstaltungen will Amprion in den nächsten Monaten über die Pläne informieren.

Von dpa

Im kommenden Frühjahr will das Unternehmen dann nach den Bürgergesprächen einen Vorzugskorridor der Bundesnetzagentur vorschlagen, der einen Kilometer breit ist. Auch bei dem dann folgenden Planfeststellungsverfahren ist eine Bürgerbeteiligung vorgesehen. 2026 soll der Planfeststellungsbeschluss fallen, bis 2030 sollen die Stromtrassen gebaut werden. Mit einer Leistung von vier Gigawatt sollen sie fünf Kohlekraftwerke durch Windkraft aus der niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Küstenregion ersetzten. Die Investitionssumme liegt bei 7 Milliarden Euro.

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