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Steigende Infektionszahlen

Wüst will keine 2G plus-Verschärfung für Geimpfte

Köln (dpa)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich zuletzt dafür ausgesprochen, für öffentliche Veranstaltungen das Prinzip 2G plus einzuführen. Jetzt äußert sich auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) zu dem Vorstoß.

Von dpa

Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) lehnt die Einführung einer 2G plus-Regel bei öffentlichen Veranstaltungen ab. Man sollte nicht den Geimpften, «die alles für den Gesundheitsschutz getan haben, jetzt als erstes die nächste Pflicht auferlegen», sagte Wüst dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Montag). Bei dem Prinzip 2G plus bekommen auch Geimpfte und Genesene nur Zugang, wenn sie zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können.

Wichtiger sei der Blick auf die Nichtgeimpften. «Wir müssen dafür werben, dass sich mehr Menschen impfen lassen», sagte Wüst, der im Moment auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist. Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich zuletzt dafür ausgesprochen, für öffentliche Veranstaltungen das Prinzip 2G plus einzuführen.

Wüst will auf bundesweite 2G-Regel pochen

Bei dem Bund-Länder-Treffen am Donnerstag will Wüst aber auf die Einführung einer bundesweit einheitlichen 2G-Regel pochen. Das würde bedeuten, dass Ungeimpfte zu bestimmten Veranstaltungen keinen Zutritt mehr hätten. «Wir brauchen vergleichbare Maßnahmen in den Ländern, um die vierte Welle zu brechen», sagte er.

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