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Sondersitzung

Wüst zu Sanktionen gegen Putin: Folgen für NRW abfedern

Düsseldorf (dpa/lnw)

Die NRW-Landesregierung will nach den Worten von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) «alles dafür tun», die Folgen der Sanktionen gegen Russland auf Unternehmen und Verbraucher in NRW abzufedern. Das versprach der Regierungschef am Mittwoch in einer Sondersitzung des Düsseldorfer Landtags zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Oberste Priorität habe die Versorgungssicherheit. Er werde die Bundesregierung bei jeder pragmatischen Lösung unterstützen, mit der sich Energielieferungen aus Russland ersetzen ließen, betonte Wüst.

Von dpa

Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (CDU), gibt ein TV-Interview. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Es brauche in dieser «neuen Realität» seit dem Krieg aber Lösungen «mit Substanz». Es gelte: «Erst rechnen, dann reden.» Wichtig sei es, Entlastungen für die Bürger bei den enorm steigenden Energiepreisen zu schaffen. «Eine warme Wohnung darf im kommenden Winter kein Luxus sein.» Man werde in der nächsten Woche mit dem Bund auch darüber reden, wie getroffene Unternehmen zu unterstützen seien - etwa Automobil-Zulieferer. «Den Preis für diesen Krieg muss Putin zahlen und nicht die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei uns», sagte er mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

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