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Wüsts Staatskanzlei bekommt ein Solardach

Düsseldorf (dpa/lnw)

Die Düsseldorfer Staatskanzlei geht bei der Energiewende mit gutem Beispiel voran: Sie erhält ein Solardach. In gut einem Jahr soll die Anlage in Betrieb genommen werden.

Von dpa

Die nordrhein-westfälische Staatskanzlei. Der Regierungssitz soll ein Solardach bekommen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Der Regierungssitz von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bekommt ein Solardach. Wie eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte, wolle die Staatskanzlei die Anlage im vierten Quartal 2023 in Betrieb nehmen.

«Die Photovoltaikanlage ist für die Flachdachfläche auf der Nordseite des Gebäudekomplexes vorgesehen», so die Sprecherin. Bevor man die Solarzellen installiere, müsse zunächst das Dach gedämmt werden.

Die Staatskanzlei sitzt in einem historischen Gebäude (eröffnet 1911) und wird zurzeit aufwendig saniert. Dabei achte man auch auf das Thema Energiesparen: So wird die Beleuchtung im Haus laut Regierung komplett auf LED-Technik umgerüstet, außer dem Dach wird demnach auch die Innenhoffassade energetisch gedämmt.

Mit der schon länger geplanten Anlage erfüllt die Staatskanzlei vorab eine von der neuen schwarz-grünen Regierung geplante «Solarpflicht». Sie soll laut Koalitionsvertrag ab dem 1. Januar 2023 zunächst für alle neuen öffentlichen Liegenschaften gelten, bis 2025 sollen «geeignete Dachflächen» öffentlicher Gebäude nachgerüstet werden.

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