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Personalmangel

Zahl der Intensivbetten in Nordrhein-Westfalen sinkt

Köln/Düsseldorf (dpa/lnw)

Problem Personalmangel: In Nordrhein-Westfalen sind die Intensivkapazitäten in den Krankenhäusern gesunken. 

Von dpa

«Im Mai 2021 waren noch circa 7000 Intensivbetten gemeldet, aktuell sind es circa 6690», teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage des «Kölner Stadt-Anzeiger» (Donnerstag-Ausgabe) mit. Dies sei ein Rückgang um 4,4 Prozent. Die Zahl der Intensivplätze mit Beatmungsmöglichkeit sei im gleichen Zeitraum von etwa 5000 auf aktuell knapp 4860 gesunken, 2,8 Prozent weniger. Die Kapazitäten auf den Intensivstationen in NRW seien «noch ausreichend». Die steigenden Patientenzahlen in den Krankenhäusern «müssen jedoch aufmerksam beobachtet werden».

Als eine Ursache für die Bettensperrungen in den Kliniken nennt das Ministerium «die für die Krankenhäuser auf Bundesebene vorgegebenen Personaluntergrenzen, die während der Pandemie zeitweise ausgesetzt waren, aktuell aber wieder in Kraft sind». Wesentlicher sei jedoch «der generelle Personalmangel in der Intensivpflege, der auch schon vor der Pandemie bestand».

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