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Ziemiak: Wechsel an Spitze von CDU Zeichen des Aufbruchs

Berlin/Bielefeld (dpa)

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat den Wechsel an der Spitze der nordrhein-westfälischen CDU als «Zeichen des Aufbruchs» gewertet. «Hendrik Wüst steht für einen Generationenwechsel an der Spitze des bevölkerungsreichsten Bundeslandes: Er ist jetzt der richtige Mann, um die erfolgreiche Politik der vergangenen vier Jahre fortzusetzen», sagte Ziemiak der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Von dpa

Paul Ziemiak, Generalsekretär der CDU. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Die NRW-CDU will Wüst am Samstag zum Nachfolger von Armin Laschet bestimmen, der in den Bundestag wechselt. Der 46-Jährige soll voraussichtlich kommenden Mittwoch im Landtag auch zum neuen Ministerpräsident gewählt werden. Im Amt des Regierungschefs soll Wüst ebenfalls Laschet nachfolgen.

Ziemiak würdigte die Leistung Laschets. Die schwarz-gelbe Regierung unter dessen Führung habe «in den vergangenen vier Jahren hervorragende Arbeit geleistet: Polizei und Justiz wurden gestärkt, in Kitas und Hochschulen investiert, außerdem die Wirtschaft entbürokratisiert und entfesselt.» Wüst gab er mit auf den Weg: «Die CDU muss in der Breite der Gesellschaft verankert sein und Antworten auf veränderte gesellschaftliche Realitäten haben.» Dafür brauche es jemanden, der mit klaren Ideen nach vorne gehe, Tempo mache und für programmatische Erneuerung stehe. «Als Union waren wir außerdem immer dann am stärksten, wenn wir Geschlossenheit und Entschlossenheit ausgestrahlt haben.»

Laschet war als Kanzlerkandidat der Union angetreten. Schon vor der Niederlage bei der Bundestagswahl hatte er sich festgelegt, auch im Falle eines Scheiterns nicht in seinen Ämtern in NRW zu bleiben.

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