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Die Folgen der Corona-Pandemie haben die Digitalisierung an der Europaschule in Bad Oeynhausen vorangetrieben

1100 Schüler in 380 Kursen vernetzt

Bad Oeynhausen

Zettelwirtschaft, Tafelbilder, die in den letzten Minuten vor dem Klingeln abgeschrieben werden müssen, oder Elternbriefe, die untergehen – all das gehört an der Europaschule der Vergangenheit an. Die Gesamtschule sieht sich in Sachen Digitalisierung in einer Vorreiterrolle. Corona habe den Prozess beschleunigt, sagt Schulleiter Dirk Rahlmeyer.

Von Lydia Böhne

Benjamin Schlott ist an der Europaschule für den IT-Bereich verantwortlich. Außerdem ist der Sport- und Sozialwissenschaftslehrer Systemadministrator für die Schulsoftware MNSpro, über die alle Schüler und Lehrer der Bad Oeynhausener Gesamtschule miteinander verknüpft sind.Jennifer Schenker kann ihren Englisch-Grundkurs der Jahrgangsstufe 11 trotz strenger Abstandsregeln vor Ort unterrichten. Der Teil der Klasse, der im Nebenraum sitzt, kann über Videotelefonie und eine digitale Tafel, die den Anschrieb spiegelt, ebenfalls am Unterricht teilnehmen.Mohamed Ibrahim (16) kann das Arbeitsblatt über sein Tablet öffnen und dort Notizen vornehmen. Foto: Lydia BöhneLydia BöhneLydia Böhne

2015 hat die Europaschule damit begonnen, in einem ersten Schritt die komplette Oberstufe mit 350 Tablets auszustatten und in den dazugehörigen Räumen WLAN einzurichten. Während der Pandemie ist dann die Sekundarstufe I nachgezogen.

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