1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. 13.000 bestätigte Fälle seit Pandemiebeginn

  6. >

Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Freitag, 15. Oktober

13.000 bestätigte Fälle seit Pandemiebeginn

Paderborn

 Für den Zeitraum von Donnerstag bis Freitag (jeweils 11 Uhr) hat die Paderborner Kreisverwaltung am Freitagnachmittag 18 Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben. Die Zahl der bestätigten Fälle seit Pandemiebeginn ist damit auf 13.000 gestiegen. 

Symbolbild. Foto: dpa

Den Angaben zufolge sind 19 weitere Erkrankte genesen. Derzeit gelten 229 Menschen offiziell mit Sars-CoV-2 infiziert.  Am Vortag waren es 230.

Die aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn 100, Delbrück 42, Salzkotten 24, Bad Lippspringe 17, Hövelhof 13, Bad Wünnenberg 12, Lichtenau 9, Borchen 5, Altenbeken 6, Büren 1.

29 Corona-Erkrankte müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, zwölf von ihnen intensivmedizinisch. 1069 Personen befinden sich in Quarantäne.

Die Corona-Zahlen im Kreis Paderborn am Freitag, 15. Oktober. Foto: Kreis Paderborn

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW und das Robert-Koch-Institut haben am Freitagmorgen für den Kreis Paderborn eine Wocheninzidenz von 32,8 ausgewiesen (Datenstand: 0 Uhr), was 101 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen entspricht. Beim LZG sind am Freitag 26 Corona-Fälle aus dem Kreis Paderborn neu in die Statistik eingeflossen, davon datierte die Landeseinrichtung in Bochum 16 auf den Tag selbst. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 29,8, am Freitag  vor einer Woche bei 32,1  und vor einem Monat bei 75,2.  Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. 162 Todesfälle sind in Verbindung mit einer Infektion seit Pandemiebeginn im Kreis Paderborn zu beklagen. Der letzte Fall wurde am 25. September gemeldet. 

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am 15. Oktober bei 48,5 und in Deutschland bei 68,7. Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 66,9 – Hochsauerlandkreis 26,6 – Höxter 48,0 – Lippe 96,3 – Soest 30,9.

Der Kreis Paderborn veröffentlicht auf seiner Website (hier geht es direkt zum Dashboard) für die Städte und Gemeinden „kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen“ (Stand 15. Oktober, 11 Uhr): Altenbeken 43,9  (Vortag: 65,9) – Bad Lippspringe 54,9 (48,8) – Bad Wünnenberg 16,4 (16,4) – Borchen 0 (7,4) – Büren 4,7 (0) – Delbrück 78,0 (71,8) – Hövelhof 30,8 (30,8) – Lichtenau 47,4 (47,4) – Paderborn 29,0 (30,9) – Salzkotten 32,0 (36).

Blick auf die Altersverteilung

Nach Angaben des LZG sieht die Inzidenz im Kreis Paderborn wie folgt bei den verschiedenen Altersgruppen aus (Datenstand: 15. Oktober, 0 Uhr).

0 bis 4 Jahre: 6,4

5 bis 9 Jahre: 53,4

10 bis 14 Jahre: 54,4

15 bis 19 Jahre: 37,1

20 bis 24 Jahre: 42,9

25 bis 29 Jahre: 32,4

30 bis 34 Jahre: 32,4

35 bis 39 Jahre: 10,2

40 bis 44 Jahre: 60,2

45 bis 49 Jahre: 54,4

50 bis 54 Jahre: 21,7

55 bis 59 Jahre: 12,5

60 bis 64 Jahre: 18,8

65 bis 69 Jahre: 17,4

70 bis 74 Jahre: 39,9

75 bis 79 Jahre: 60,6

80 bis 84 Jahre: 38,3

85 bis 89 Jahre: 39,1

über 90 Jahre: 0

Hintergrund

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung, und hier das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona, aktuelle Fassung der Coronaschutzverordnung als PDF (gültig bis 29. Oktober).

Wie berichtet, werden bei der Bewertung der Corona-Lage in Nordrhein-Westfalen seit dem 11. September auch die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt (www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage). Konkrete Grenzwerte für die neuen Indikatoren legte die Schutzverordnung nicht mehr fest. Zu den wichtigsten Neuregelungen, die ab Oktober gelten, informiert das NRW-Gesundheitsministerium hier.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.“

Startseite
ANZEIGE