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Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Montag, 22. November: weitere mobile Impfangebote im Dezember

1646 Infizierte – höchste Inzidenz in Borchen

Paderborn

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Paderborn ist auf 1646 gestiegen. Das teilte der Kreis am Montagnachmittag mit und gab weitere mobile Impfangebote im Dezember bekannt.

Bearbeitet von Lars Rohrandt

Ein Arzt verimpft die zweite Dosis des Biontech-Pfizer-Impfstoffs (Symbolbild). Foto: Michael Kappeler/dpa

Für den Zeitraum von Freitag bis Montag (jeweils 11 Uhr) gab der Kreis 180 Corona-Neuinfektionen bekannt. In der vergangenen Woche waren es für den gleichen Zeitraum 235. Den Angaben zufolge gelten 74 weitere Erkrankte als genesen. Am Freitag lag die Zahl der Infizierten bei 1540.

Die 1646 aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn 854, Salzkotten 188, Delbrück 137, Hövelhof 84, Borchen 118, Bad Lippspringe 79, Lichtenau 71, Altenbeken 44, Büren 39, Bad Wünnenberg 32.

Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, beträgt nun 2339. 40 Corona-Erkrankte mit Wohnsitz im Kreis Paderborn werden derzeit in Krankenhäusern im Kreis behandelt, 16 von ihnen intensivmedizinisch, so die Kreisverwaltung im Corona-Lagebericht am Montag. Das DIVI-Intensivregister gibt für den Kreis Paderborn an, dass 65 der 68 Intensivbetten belegt sind (14 Covid-Fälle, davon 12 invasiv beatmet; Stand: 22.11., 17.30 Uhr, stündliche Aktualisierung, Erwachsenen-Intensivstationen).

22. Novemner 2021: Das Corona-Geschehen im Kreis Paderborn im Überblick. Foto: Kreis Paderborn

Inzidenzwerte

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW und das Robert-Koch-Institut haben am Montagmorgen für den Kreis Paderborn eine Wocheninzidenz von 241,9 ausgewiesen (Datenstand: 0 Uhr), was 746 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen entspricht. Der Wert ist gegenüber Sonntag gleich geblieben, da der Kreis sonntags keine Fälle ans LZG meldet. Am Samstag lag der Wert bei 259,5, am Montag vor einer Woche bei 204,6 und vor einem Monat bei 37,3. Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am 22. November bei 229,1 und in Deutschland bei 386,5. Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 350,6, Hochsauerlandkreis 130,1 – Höxter 146,7 – Lippe 243,5 – Soest 113,6.

Der Kreis Paderborn veröffentlicht auf seiner Website (hier geht es direkt zum Dashboard) für die Städte und Gemeinden „kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen“ (Stand 22. November, 11 Uhr): Altenbeken 252,6 – Bad Lippspringe 286,4 – Bad Wünnenberg 147,5 – Borchen 534,3 – Büren 102,6 – Delbrück 249,7 – Hövelhof 258,9 – Lichtenau 426,5 – Paderborn 285,1 – Salzkotten 347,8.

Blick auf die Altersverteilung

Nach Angaben des LZG sieht die Inzidenz im Kreis Paderborn wie folgt bei den verschiedenen Altersgruppen aus (Datenstand: 22.11., 0 Uhr).

0 bis 4 Jahre: 140,6

5 bis 9 Jahre: 427

10 bis 14 Jahre: 394,7

15 bis 19 Jahre: 247,3

20 bis 24 Jahre: 252,6

25 bis 29 Jahre: 245,3

30 bis 34 Jahre: 180,4

35 bis 39 Jahre: 325

40 bis 44 Jahre: 399,7

45 bis 49 Jahre: 315,3

50 bis 54 Jahre: 152,1

55 bis 59 Jahre: 191,3

60 bis 64 Jahre: 206,4

65 bis 69 Jahre: 174

70 bis 74 Jahre: 287,1

75 bis 79 Jahre: 111,1

80 bis 84 Jahre: 243,7

85 bis 89 Jahre: 78,2

über 90 Jahre: 0

Impfungen

Unter kreis-paderborn.de/impfen kann ab sofort online ein Impftermin in der ständigen Impfstelle des Kreises Paderborn in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) gebucht werden. Die Impfstelle in der Sälzerhalle öffnet am 25. November. Angeboten werden dann montags bis mittwochs von 9 bis 17 Uhr sowie donnerstags und freitags von 12 bis 20 Uhr Termine für die erste, zweite und dritte Coronaschutzimpfung mit dem Impfstoff Biontech. Wer Probleme bei der Online-Terminbuchung hat, kann sich an die Hotline des Gesundheitsamtes nter 05251 308-3333 wenden (montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr, samstags von 12 bis 16 Uhr).

Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission müssen zwischen der zweiten Impfung und der Auffrischungsimpfung nach jetzigem Stand sechs Monate liegen. Personen, die eine Grundimmunisierung mit einer Impfstoffdosis des Vakzins Johnson & Johnson erhalten haben, können bereits nach vier Wochen eine Booster-Impfung erhalten. Termine buchen können alle, die eine Impfung möchten.Angeboten wird in der Impfstelle in Salzkotten der mRNA-Impfstoff Biontech. Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission müssen zwischen der zweiten Impfung und der Auffrischungsimpfung nach jetzigem Stand sechs Monate liegen. Personen, die eine Grundimmunisierung mit einer Impfstoffdosis von „Johnson & Johnson“ erhalten haben, können bereits nach vier Wochen eine Booster-Impfung erhalten. Termine buchen können alle, die eine Impfung möchten.

Pro Tag sollen in der Impfstelle und bei den mobilen Impfaktionen, die weiterhin zusätzlich stattfinden, bis zu 1200 Impfdosen angeboten werden.

Folgende mobile Impfaktionen (Impfen ohne Termin) stehen als nächstes an:

- Freitag, 26. November, 14 bis 20 Uhr, Schützenhalle Bad Wünnenberg, Schützenstraße 16, Bad Wünnenberg

- Sonntag, 28. November, 10 bis 15 Uhr, Gemeindezentrum Mor Malke, Südstraße 35, Delbrück

- Donnerstag, 2. Dezember, 15 bis 20 Uhr, St.-Liborius-Forum, Grube 3, Paderborn

- Freitag, 3. Dezember, 15 bis 20 Uhr, St.-Liborius-Forum, Grube 3, Paderborn

- Samstag, 4. Dezember, 11 bis 20 Uhr, St.-Liborius-Forum, Grube 3, Paderborn

- Montag, 6. Dezember, 15 bis 20 Uhr, Stadthalle Büren, Fürstenbergerstraße 1

- Mittwoch, 8. Dezember, 15 bis 20 Uhr, Lichtenau, Begegnungsstätte

- Freitag, 10. Dezember, 15 bis 20 Uhr, Friedrich-Spee-Gesamtschule, Weißdornweg 6, Paderborn

- Samstag, 11. Dezember, 10 bis 17 Uhr vor dem Paderborner Dom

- Dienstag, 14. Dezember, 10.30 bis 16 Uhr, Uni Paderborn, Gebäude I, Warburger Straße 100

- Freitag, 17. Dezember, 15 bis 20 Uhr, Stadthalle Delbrück

- Samstag, 18. Dezember, 11 bis 17 Uhr, Schützenhalle, Schützenstraße 16, Bad Wünnenberg

- Samstag, 18. Dezember, 15 bis 20 Uhr, Nordborchen

- Sonntag, 19. Dezember, 14 bis 10 Uhr, Eggelandhalle, Gardeweg 8, Altenbeken

Angeboten werden die mRNA-Impfstoffe Biontech (von 12 bis 30 Jahren) und Moderna (über 30 Jahre). Organisiert werden die Termine von der „koordinierenden Covid-Impfeinheit“ (KoCI) des Kreisgesundheitsamtes in Zusammenarbeit mit dem DRK. Weder Termin noch eine Anmeldung sind erforderlich. Mitzubringen sind ein Lichtbildausweis und falls vorhanden, auch der Impfausweis. Durchgeführt werden sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen (Booster-Impfungen). Auffrischungsimpfungen werden angeboten für alle, bei denen entweder mindestens fünf Monate seit der Impfung mit Astrazeneca, Biontech oder Moderna vergangen sind oder frühestens vier Wochen nach der Impfung mit „Johnson & Johnson“.

Hausärzte sind weiterhin erster Ansprechpartner für Impfungen. Für den Fall, dass Patienten keinen festen Hausarzt haben, hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe eine Liste von Praxen veröffentlicht, die Impfungen auch für diese Gruppe anbieten: www.corona-kvwl.de/zweitimpfung.

Hintergrund

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung, und hier das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona, Coronaschutzverordnung als PDF (in der ab dem 13. November gültigen Fassung).

Wie berichtet, werden bei der Bewertung der Corona-Lage in Nordrhein-Westfalen seit dem 11. September auch die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt (www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage). Konkrete Grenzwerte für die neuen Indikatoren legte die Schutzverordnung nicht mehr fest.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.“

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