1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. 185 neue Fälle, 92 Genesene und 1983 Infizierte

  6. >

Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Donnerstag, 25. November: Inzidenzwert ohne Aussagekraft

185 neue Fälle, 92 Genesene und 1983 Infizierte

Paderborn

In den Inzidenzwert für den Kreis Paderborn, den das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) und das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen veröffentlicht haben (Datenstand: 0 Uhr), sind keine neuen Fälle eingerechnet worden. Deshalb fällt er mit 205,3 um 70 Punkte deutlich niedriger aus als am Mittwoch – und hat keinen Aussagewert.

Bearbeitet von Lars Rohrandt

Symbolbild. Foto: dpa

Der Kreis habe die Zahlen ans LZG gemeldet, sagte eine Sprecherin.

Mit Blick auf die an diesem und am vergangenen Mittwoch/Donnerstag vom Kreis Paderborn veröffentlichten Neuinfektionen ist es recht wahrscheinlich, dass ein korrekt berechneter Inzidenzwert für Donnerstag ähnlich hoch wäre wie am Vortag (275,3).

Für den Zeitraum von Mittwoch bis Donnerstag (jeweils 11 Uhr) hat der Kreis Paderborn 185 Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben. In der vergangenen Woche waren es für den gleichen Zeitraum 199. Da den Angaben zufolge 92 weitere Erkrankte genesen sind, liegt die Zahl der Infizierten offiziell nun bei 1983. Am Mittwoch waren es 1890.

Die 1983 aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn 1001, Salzkotten 203, Delbrück 187, Borchen 134, Bad Lippspringe 113, Hövelhof 102, Lichtenau 91, Bad Wünnenberg 52, Altenbeken 51, Büren 49.

Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, steigt weiter an – von 2570 auf nun 2729. 41 Corona-Erkrankte mit Wohnsitz im Kreis Paderborn werden derzeit in Krankenhäusern im Kreis behandelt, 15 von ihnen intensivmedizinisch, so die Kreisverwaltung im aktuellen Corona-Lagebericht (Vortag 41/15). Das DIVI-Intensivregister gibt für den Kreis Paderborn an, dass 66 von 68 Intensivbetten belegt sind (18 Covid-Fälle, davon 11 invasiv beatmet; Stand: 25.11., 15.30 Uhr, stündliche Aktualisierung, Erwachsenen-Intensivstationen). Ein Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung wurde zuletzt am 18. November bekannt. Es war der 169. im Kreis Paderborn seit Beginn der Pandemie.

25. November 2021: Das Corona-Geschehen im Kreis Paderborn im Überblick. Foto: Kreis Paderborn

Inzidenzwerte

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am 25. November bei 262,2 (Vortag: 249,7) und in Deutschland bei 419,7 (404,5). Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 335 (328,1), Hochsauerlandkreis 155,6 (147,5) – Höxter 165,3 (156,7) – Lippe 275,8 (260,5) – Soest 156,8 (139,5).

Der Kreis Paderborn veröffentlicht auf seiner Website (hier geht es direkt zum Dashboard) für die Städte und Gemeinden „kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen“ (Stand 25. November, 11 Uhr): Altenbeken 263,6 (Vortag: 296,5) – Bad Lippspringe 390,1 (384) – Bad Wünnenberg 221,2 (221,2) – Borchen 475 (512,1) – Büren 121,2 (125,9) – Delbrück 343,3 (318,4) – Hövelhof 357,5 (351,4) – Lichtenau 492,8 (549,7) – Paderborn 316,7 (314,8) – Salzkotten 311,8 (359,8).

Impfungen

Unter kreis-paderborn.de/impfen kann ab sofort online ein Impftermin in der ständigen Impfstelle des Kreises Paderborn in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) gebucht werden. Die Impfstelle in der Sälzerhalle öffnet am 25. November. Angeboten werden dann montags bis mittwochs von 9 bis 17 Uhr sowie donnerstags und freitags von 12 bis 20 Uhr Termine für die erste, zweite und dritte Coronaschutzimpfung mit dem Impfstoff Biontech. Wer Probleme bei der Online-Terminbuchung hat, kann sich an die Hotline des Gesundheitsamtes nter 05251 308-3333 wenden (montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr, samstags von 12 bis 16 Uhr).

Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission müssen zwischen der zweiten Impfung und der Auffrischungsimpfung nach jetzigem Stand sechs Monate liegen. Personen, die eine Grundimmunisierung mit einer Impfstoffdosis des Vakzins Johnson & Johnson erhalten haben, können bereits nach vier Wochen eine Booster-Impfung erhalten. Termine buchen können alle, die eine Impfung möchten.Angeboten wird in der Impfstelle in Salzkotten der mRNA-Impfstoff Biontech. Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission müssen zwischen der zweiten Impfung und der Auffrischungsimpfung nach jetzigem Stand sechs Monate liegen. Personen, die eine Grundimmunisierung mit einer Impfstoffdosis von „Johnson & Johnson“ erhalten haben, können bereits nach vier Wochen eine Booster-Impfung erhalten. Termine buchen können alle, die eine Impfung möchten.

Pro Tag sollen in der Impfstelle und bei den mobilen Impfaktionen, die weiterhin zusätzlich stattfinden, bis zu 1200 Impfdosen angeboten werden.

Folgende mobile Impfaktionen (Impfen ohne Termin) stehen als nächstes an:

- Freitag, 26. November, 14 bis 20 Uhr, Schützenhalle Bad Wünnenberg, Schützenstraße 16, Bad Wünnenberg

- Sonntag, 28. November, 10 bis 15 Uhr, Gemeindezentrum Mor Malke, Südstraße 35, Delbrück

- Donnerstag, 2. Dezember, 15 bis 20 Uhr, St.-Liborius-Forum, Grube 3, Paderborn

- Freitag, 3. Dezember, 15 bis 20 Uhr, St.-Liborius-Forum, Grube 3, Paderborn

- Samstag, 4. Dezember, 11 bis 20 Uhr, St.-Liborius-Forum, Grube 3, Paderborn

- Montag, 6. Dezember, 15 bis 20 Uhr, Stadthalle Büren, Fürstenbergerstraße 1

- Mittwoch, 8. Dezember, 15 bis 20 Uhr, Lichtenau, Begegnungsstätte

- Freitag, 10. Dezember, 15 bis 20 Uhr, Friedrich-Spee-Gesamtschule, Weißdornweg 6, Paderborn

- Samstag, 11. Dezember, 10 bis 17 Uhr im dem Paderborner Dom

- Dienstag, 14. Dezember, 10.30 bis 16 Uhr, Uni Paderborn, Gebäude I, Warburger Straße 100

- Freitag, 17. Dezember, 15 bis 20 Uhr, Stadthalle Delbrück

- Samstag, 18. Dezember, 11 bis 17 Uhr, Schützenhalle, Schützenstraße 16, Bad Wünnenberg

- Samstag, 18. Dezember, 15 bis 20 Uhr, Kirchborchen

- Sonntag, 19. Dezember, 14 bis 10 Uhr, Eggelandhalle, Gardeweg 8, Altenbeken

Angeboten werden die mRNA-Impfstoffe Biontech (von 12 bis 30 Jahren) und Moderna (über 30 Jahre). Organisiert werden die Termine von der „koordinierenden Covid-Impfeinheit“ (KoCI) des Kreisgesundheitsamtes in Zusammenarbeit mit dem DRK. Weder Termin noch eine Anmeldung sind erforderlich. Mitzubringen sind ein Lichtbildausweis und falls vorhanden, auch der Impfausweis. Durchgeführt werden sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen (Booster-Impfungen). Auffrischungsimpfungen werden angeboten für alle, bei denen entweder mindestens fünf Monate seit der Impfung mit Astrazeneca, Biontech oder Moderna vergangen sind oder frühestens vier Wochen nach der Impfung mit „Johnson & Johnson“.

Hausärzte sind weiterhin erster Ansprechpartner für Impfungen. Für den Fall, dass Patienten keinen festen Hausarzt haben, hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe eine Liste von Praxen veröffentlicht, die Impfungen auch für diese Gruppe anbieten: www.corona-kvwl.de/zweitimpfung.

Hintergrund

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung, und hier das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona, Coronaschutzverordnung (in der ab dem 24. November gültigen Fassung).

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.“

Startseite
ANZEIGE