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Schwerer Verkehrsunfall auf der B61 zwischen Dehme und Barkhausen

19-Jähriger erliegt Verletzungen im Klinikum

Bad Oeynhausen/Porta Westfalica

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf der B61 zwischen Barkhausen und Dehme ist die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica  am Donnerstag gegen 9 Uhr ausgerückt.

Bei einem Verkehrsunfall auf der B61 in Höhe des Drachenfliegerlandeplatzes sind drei Personen verletzt worden. Foto: Michael Horst/Feuerwehr Porta

Zwei Autos waren auf der Freiherr-vom-Stein-Straße in Höhe des Drachenfliegerlandeplatzes kollidiert. Dabei wurde ein 19-Jähriger schwerstverletzt. Er verstarb später – trotz intensiver Bemühungen der behandelnden Ärzte, so die Polizei – im Klinikum Minden.

Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen hatte der Hiddenhausener um kurz vor 9 Uhr einen Opel in Richtung Minden gesteuert, als er aus ungeklärter Ursache kurz vor der Zufahrt des Drachenfliegerlandeplatzes offenbar zunächst die rechte Leitplanke touchierte.

Von da schleuderte das Auto auf die Gegenfahrbahn. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem VW einer 62 Jahre alten Mindenerin, die gemeinsam mit ihrer Tochter (37) und zwei Hunden in Richtung Bad Oeynhausen unterwegs war.

Durch den Unfall wurde der Opel mit enormer Wucht an der Fahrerseite getroffen. Während das Auto der Mindenerin auf dem angrenzenden Radweg zum Stehen kam, fand der Opel auf der Gegenfahrspur seine Endposition.

Ersthelfer setzten den Notruf ab und kümmerten sich um die Unfallopfer. Der 19-Jährige wurde im Opel eingeklemmt und musste von Kräften der Feuerwehr mit schwerem hydraulischen Gerät befreit werden.

Die VW-Fahrerin stand laut Polizei sichtbar unter dem Einfluss der Geschehnisse und erlitt einen Schock. Mutter und Tochter wurden ebenfalls erst im Fahrzeug versorgt und ins Krankenhaus Bad Oeynhausen transportiert. Die beiden Hunde wurden aus dem VW befreit und konnten laut Feuerwehr  von einem Angehörigen an der Unfallstelle abgeholt werden.

Zur Reinigung der Fahrbahn wurde eine Spezialfirma angefordert. Auch die untere Wasserschutzbehörde erschien wegen auslaufender Betriebsstoffe vor Ort. Ein Sachverständiger unterstützte die Polizisten bei der umfangreichen und zeitintensiven Spurensicherung sowie der Rekonstruktion der Abläufe. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt.

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