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Aktion Radschlag: Polizei kontrolliert in Schloß Holte-Stukenbrock

20 Autofahrer zu schnell

Schloß Holte-Stukenbrock

Im Rahmen der Aktion Radschlag haben Beamtinnen und Beamten der Kreispolizeibehörde am vergangenen Mittwoch in Schloß Holte-Stukenbrock Verkehrskontrollen durchgeführt.

Im Rahmen der Aktion Radschlag hat die Polizei am Mittwoch in Schloß Holte-Stukenbrock Kontrollen durchgeführt. Foto: Monika Schönfeld

Ziel der Aktion Radschlag ist, Verkehrsunfälle von und mit Fahrradfahrern zu senken. Die Zahl der verunglückten Radfahrer im Kreis Gütersloh ist unverändert zu hoch, ihr Anteil an der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2020 lag bei etwa 40 Prozent.

Aufgrund mehrerer Beschwerden von Bürgern wurde das Verhalten an Stoppschildern kontrolliert. Bei den Kontrollen in Schloß Holte-Stukenbrock ist aufgefallen, dass einige Verkehrsteilnehmer entweder gar nicht anhalten, oder erst an der Sichtlinie stoppen. Kreuzt an diesen Stellen ein Fahrradweg, kann es durch das späte Halten zu schwerwiegenden Unfällen mit querenden Fahrradfahrern kommen. 20 Verkehrsteilnehmer mussten am Mittwochmorgen ein Verwarngeld zahlen, da sie Stoppschilder missachteten.

Bei Geschwindigkeitskontrollen am Vormittag in Schloß Holte-Stukenbrock an der Holter Straße in Höhe des Pfarrer-Huckschlag-Wegs fuhren insgesamt 20 Autofahrer zu schnell. 19 mussten ein Verwarngeld zahlen, ein Autofahrer war gegenüber der Grundschule und des Seniorenzentrums mit 53 km/h bei erlaubten 30 km/h unterwegs. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Fehlerhafte Gehwegnutzung von Radfahrern wurde bei den Bürgerbeschwerden ebenfalls genannt. Konkret wurde dabei das Verhalten an der Holter Straße bemängelt. Radfahrer werden, nachdem sie ein Verwarngeld zahlen mussten, hoffentlich ihr Fahrverhalten zukünftig überdenken. Bei den übrigen Verstößen handelte es sich beispielsweise um Rotlichtverstöße oder Handynutzung während der Fahrt.

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