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Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Donnerstag, 7. Oktober

29 Neuinfektionen und 275 Infizierte

Paderborn

Die Inzidenz im Kreis Paderborn ist erneut leicht gesunken und die Zahl der Infizierten etwas gestiegen.

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Eine Impfung mit Biontech/Pfizer. Foto: Sven Hoppe/dpa

Für den Zeitraum von Mittwoch bis Donnerstag (jeweils 11 Uhr) hat die Paderborner Kreisverwaltung am Mittwochnachmittag 29 Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben. Da den Angaben zufolge 23 weitere Erkrankte als genesen gelten, sind derzeit 275 Menschen offiziell mit Sars-CoV-2 infiziert. Am Vortag waren es 269.

Die aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn 120, Salzkotten 40,Delbrück 34, Hövelhof 20, Bad Lippspringe 17, Bad Wünnenberg 16, Borchen 10, Altenbeken 5, Lichtenau 7, Büren 6.

Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, ist wieder etwas gestiegen – von 1159 auf nun 1188.

27 Corona-Patienten werden im Kreis Paderborn derzeit im Krankenhaus behandelt, 7 von ihnen intensivmedizinisch. Am Vortag waren es 9 von 28.

Das Corona-Geschehen im Kreis Paderborn im Überblick. Foto: Kreis Paderborn

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW und das Robert-Koch-Institut haben am Donnerstagmorgen für den Kreis Paderborn eine Wocheninzidenz von 31,8 ausgewiesen (Datenstand: 0 Uhr), was 98 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen entspricht. Beim LZG sind am Mittwoch 26 Corona-Fälle aus dem Kreis Paderborn neu in die Statistik eingeflossen, davon datierte die Landeseinrichtung in Bochum 23 auf den Tag selbst (3 Nachmeldungen; siehe unten: Melde- und Übermittlungsverzug). Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 33,1, am Donnerstag vor einer Woche bei 41,8 und vor einem Monat bei 102,5. Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am 7. Oktober bei 50,2 (Vortag: 51,2) und in Deutschland bei 62,6 (62,3). Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 59,2 (59,8) – Hochsauerlandkreis 40,9 (39,8) – Höxter 37,2 (34,4) – Lippe 135,2 (143) – Soest 41,2 (41,9).

Der Kreis Paderborn veröffentlicht auf seiner Website (hier geht es direkt zum Dashboard) für die Städte und Gemeinden „kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen“ (Stand: 7. Oktober, 11 Uhr): Altenbeken 0 (0) – Bad Lippspringe 30,5 (36,6) – Bad Wünnenberg 81,9 (73,7) – Borchen 29,7 (7,4) – Büren 0 – Delbrück 37,5 (46,8) – Hövelhof 49,3 (37) – Lichtenau 37,9 (9,5) – Paderborn 15,8 (22,4) – Salzkotten 52 (56).

Hintergrund

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung, und hier das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona, aktuelle Fassung der Coronaschutzverordnung als PDF (gültig bis 29. Oktober).

Wie berichtet, werden bei der Bewertung der Corona-Lage in Nordrhein-Westfalen seit dem 11. September auch die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt (www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage). Konkrete Grenzwerte für die neuen Indikatoren legte die Schutzverordnung nicht mehr fest. Zu den wichtigsten Neuregelungen, die ab Oktober gelten, informiert das NRW-Gesundheitsministerium hier.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.“

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