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Stadt Herford hat Auswirkungen eines Starkregens samt Hochwasser schon einmal berechnet

4000 Häusern droht Überflutung

Herford

Der Deutsche Wetterdienst bezeichnet einen Niederschlag von 40 Millimetern in der Stunde als „extremes Unwetter“. Falls, wie im Juli diesen Jahres in Hagen, doppelt so viel Regen in einer Stunde fällt, würden in Herford 4000 Haushalte geflutet. Das sind genau ein Viertel aller Herforder Haushalte.

Von Stephan Rechlin

Blaue, orange und violette Kleckse zeigen in der Karte des Geoportals, wo es im Falle eines Hochwassers in Herford besonders nass werden könnte. Foto: Screenshot: Stephan Rechlin

Die alle 100 Jahre niederprasselnden Regenmengen, bisheriger Maßstab des Katastrophenschutzes, unterspülen immer wieder die ihnen gesetzten Zeitgrenzen. Gerhard Altemeier, Betriebsleiter des Herforder Immobilien- und Abwasserbetriebes, zählt in dem für ihn zuständigen Ausschuss auf: „Erzgebirge 2002, Münster 2019, Hagen 2021, Ahrweiler 2021.“ Auch die Regenfahne, die am vergangenen Wochenende über Diebrock und Herringhausen zog, habe Regenmengen hinterlassen, die sonst nur alle 80 Jahre runterkommen.

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