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„Bunsenbrenner-Prozess“ vor Landgericht: Frau des Angeklagten aus Boffzen kann nicht im Saal vernommen werden

61-Jähriger geht als freier Mann nach Hause

Ein 61-jähriger Mann aus Boffzen ist bei einem längeren Prozess am Landgericht Hildesheim aus Mangel an Beweisen unter anderem vom Vorwurf der schweren Vergewaltigung freigesprochen worden.

rob 

Über Wochen ist im Landgericht in Hildesheim gegen einen Mann aus Boffzen verhandelt worden. Er wurde jetzt frei gesprochen. Foto: dpa

Das Gericht konnte die drei angeklagten Taten nicht nachweisen. Das mutmaßliche Opfer hatte aus gesundheitlichen Gründen nicht ausgesagt. Unter dem Titel „Bunsenbrenner-Prozess“ fand die Verhandlung viel Interesse (wir berichteten). Eine Urteilsfindung war nur durch Protokolle der Vernehmungen des Opfers möglich. Ein Rechtsmediziner entlastete den Boffzener sogar. Einer der Vorwürfe lautete, der Mann habe seiner Ex-Frau 2017 schwere Verletzungen mit einem Bunsenbrenner zugefügt. Er habe sie vergewaltigt und misshandelt. Der Gutachter fand heraus, dass die Art der Verletzungen nicht zu den Schilderungen der Frau passten. Es handelte sich oft um Schürfwunden.

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