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Aktuell sind kreisweit 266 infizierte Personen registriert

75 neue Corona-Fälle im Kreis Herford

Herford

Über das Wochenende sind im Kreis Herford 75 neue Corona-Infektionen registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter: Er liegt nun bei 63,1 (+1,2 im Vergleich zu Sonntag).

Diese Graphik zeigt das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen im Kreis Herford und die Verteilung der Infizierten und Genesenen sowie der Todesfälle auf die einzelnen Städte und Gemeinden. Foto: Kreis Herford

Aktuell gelten 266 Personen im Kreis Herford als infiziert. Sie verteilen sich auf Herford (97), Hiddenhausen (16), Bünde (61), Kirchlengern (19), Rödinghausen (6), Enger (6), Spenge (4), Vlotho (16) und Löhne (41).,

Seit Ausbruch der Pandemie sind kreisweit 11.538 Corona-Infektionen bekannt geworden, in 11.088 Fällen gelten die betroffenen Personen als genesen. Bislang gab es 184 Todesfälle, wobei 163 an Corona und 21 mit Corona gestorben sind.

Als belastbare Erklärung für das aktuelle Infektionsgeschehen sind weiterhin die Infektionen zu nennen, die im Zusammenhang mit Auslandsreisen stehen. So machten nach Angaben des Kreises Reiserückkehrer in der letzten Woche gut ein Drittel der Neuinfektionen aus. Unter den 266 aktuell Infizierten befinden sich 86 Reiserückkehrer.

Diese tragen das Virus zum Teil in ihre Familien, was dort zu weiteren Infektionen führt. So gibt es derzeit einige Ausbruchsgeschehen innerhalb von Familien, die auf dieses Muster zurückzuführen sind.

Zudem ist die Mehrzahl der Infektionen derzeit bei den jüngeren Altersgruppen auszumachen. So ist fast die Hälfte der aktuell Infizierten zwischen 15 und 34 Jahre alt. Gut 30 Prozent der Infizierten ist zwischen 35 und 59 Jahre alt. Sowohl bei den über 60-Jährigen als auch bei den über 80-Jährigen gibt es nur vereinzelt Fälle. Etwas gestiegen ist der Anteil der Infektionen bei den 5- bis 14-Jährigen. Sie machen mittlerweile rund 16 Prozent der Infektionen aus.

Ansteckungen im beruflichen Umfeld spielen aktuell nur eine untergeordnete Rolle. Auch größere Veranstaltungen – sei es im beruflichen, kulturellen oder familiären Rahmen – haben bisher nicht zu den steigenden Zahlen im aktuellen Infektionsgeschehen beigetragen.

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